Laufszene Thüringen https://laufszene-thueringen.de Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer Fri, 21 Feb 2020 12:37:02 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4 Jena: Kino im Schillerhof – Dokumentarfilm “Skid Row Marathon” https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/jena-kino-im-schillerhof-dokumentarfilm-skid-row-marathon https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/jena-kino-im-schillerhof-dokumentarfilm-skid-row-marathon#comments Thu, 20 Feb 2020 08:11:35 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32659 Im berüchtigten Obdachlosenviertel von Los Angeles “Skid Row” gründet ein Strafrichter einen Laufclub. Die zusammengewürfelte Gruppe von Süchtigen und Kriminellen beginnt nun für einen Marathon zu trainieren. Der Laufsport und viel Empathie legen die Grundlage für einen “Neustart” der Protagonisten … Die ehemalige Jenenserin Gabi Hayes lebt seit 1998 in Los Angeles. Die laufaffine Filmproduzentin […]

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Im berüchtigten Obdachlosenviertel von Los Angeles “Skid Row” gründet ein Strafrichter einen Laufclub. Die zusammengewürfelte Gruppe von Süchtigen und Kriminellen beginnt nun für einen Marathon zu trainieren. Der Laufsport und viel Empathie legen die Grundlage für einen “Neustart” der Protagonisten …

Die ehemalige Jenenserin Gabi Hayes lebt seit 1998 in Los Angeles. Die laufaffine Filmproduzentin kann einfach nicht verstehen, warum es so viele Obdachlose in einer der reichsten Städte in den USA gibt. Anfang 2013 hat sie einen Artikel über einen Strafrichter, der einen Laufclub für Obdachlose gegründet hat, gelesen.

Als Marathonläuferin war sie fasziniert

von der Geschichte und begann einen Dokumentarfilm zu drehen. 4 Jahre später war das Werk endlich fertig.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm “Skid Row Marathon” wird am Samstag, 07.03.2020 um 17:00 Uhr in Jena, im Kino im Schillerhof (mit deutschem Untertitel) gezeigt.

Vor Ort stehen die Filmproduzenten Gabi und Mark Hayes aus Los Angeles zur Verfügung.

Tickets gibt es hier.

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1. Wickerstedter Ultramarathon: Neuer 50 Kilometer-Lauf in Thüringen https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/1-wickerstedter-ultramarathon-neuer-50-kilometer-lauf-in-thueringen https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/1-wickerstedter-ultramarathon-neuer-50-kilometer-lauf-in-thueringen#respond Mon, 17 Feb 2020 12:58:25 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32681 Nach der erfolgreichen Etablierung des Wickerstedter Crosslaufes in Thüringens Laufkalender wagte sich der Veranstalter – der Fußballverein SV Eintracht Wickerstedt e.V. – an eine neue Herausforderung und veranstaltete am 15. Februar seinen ersten Ultramarathon. Da es unmöglich erschien die Professionalität und Erfahrung von Thüringens etablierten Ultraläufen wie dem ThüringenUltra (100 Kilometer) oder Bleilochlauf (48 Kilometer) […]

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Nach der erfolgreichen Etablierung des Wickerstedter Crosslaufes in Thüringens Laufkalender wagte sich der Veranstalter – der Fußballverein SV Eintracht Wickerstedt e.V. – an eine neue Herausforderung und veranstaltete am 15. Februar seinen ersten Ultramarathon. Da es unmöglich erschien die Professionalität und Erfahrung von Thüringens etablierten Ultraläufen wie dem ThüringenUltra (100 Kilometer) oder Bleilochlauf (48 Kilometer) nachzuahmen setzte der Veranstalter auf sein eigenes, eher spartanisches aber familiäres Konzept. Mit einem Teilnehmerlimit von 50 Läufern, was bis auf zwei kurzfristig Erkrankte ausgeschöpft wurde, einer handgestoppten Zeitnahme und vielen Helfern, die größtenteils selbst zum ersten Mal bei einer Laufveranstaltung dabei waren, erfolgte schließlich am Samstag, punkt 10 Uhr, am Sportplatz Wickerstedt der Startschuss.

Vor dem Start sammelte sich das Teilnehmerfeld auf dem Sportplatz von Wickerstedt.


Bei milden Temperaturen und teilweisen Sonnenschein galt es 50 Kilometer, größtenteils auf Feld- und Wiesenwegen im Großraum Wickerstedt/ Bad Sulza, zu bewältigen. Gelaufen wurde eine 25 Kilometer-Runde, zunächst mit und im Anschluss noch einmal gegen den Uhrzeigersinn. Für viele Teilnehmer überraschend, wies die Strecke im östlichen Thüringer Becken doch einige Höhenmeter auf und führte mitunter über Stock und Stein. Aus diesen Gründen übernahm mit dem Offroadclub Weimarer Land ein kompetenter Partner die Streckenabsicherung. Durch entsprechende Fahrzeuge konnte so gewährleistet werden, dass alle Teilnehmer überall begleitet und versorgt werden konnten.

Adrian Panse vom USV Erfurt gewann zum ersten Mal auf der Ultradistanz.


Bereits kurz nach dem Start begann sich das Feld auseinanderzuziehen. Bei Kilometer 1 wartete der erste kurze, aber knackige Anstieg und sprengte ein wenig bis dahin achtköpfige Führungsgruppe. An der Spitze etablierte sich fortan ein 3er-Gespann um Adrian Panse, Rico Bechmann und Thomas Tettenborn. Diese drei erarbeiteten sich bis zur 1. Verpflegungsstelle bei Kilometer 13 ein gutes Polster auf ihre Verfolger. Bis zur Halbzeit (25 Kilometer), und dem Erreichen der 2. Verpflegungsstelle am Sportlerheim in Wickerstedt, änderte sich daran nichts. Das Führungstrio blieb zusammen und begab sich in entgegengesetzter Laufrichtung auf die 2. Runde.

Der Erfurter Swen Thorhauer freute sich im Ziel über Rang 3.


Bei Kilometer 27 kam die Gruppe dann dem Autor entgegen und Rico Bechmann (Lauffeuer Fröttstädt e.V.) führte vor Adrian Panse (USV Erfurt) und mit einigen Metern Abstand dahinter Thomas Tettenborn (Adidas Trail Runners Jena). Letzterer musste jedoch schon bald dem hohen Tempo der ersten Runde Tribut zollen und fiel im weiteren Lauf des Rennes zurück. Dies spielte Swen Thorhauer (Lauffeuer Fröttstädt e.V.) in die Karten. Bei Kilometer 25 noch auf Rang 5, konnte er sein Lauftempo beibehalten und arbeitete sich bis Verpflegungspunkt 3 bei Kilometer 37 auf den Bronzerang vor. Trotz der teilweise widrigen Bedingungen auf den letzten 9 Kilometern verteidigte Swen den dritten Platz bis in Ziel.

Siegerehrung der vier besten Männer und der schnellsten Frau.


Auf der langgezogenen Weinstraße, einer Art Höhenweg, zwischen Bad Sulza und Wickerstedt blies den Teilnehmern auf offenem Feld ein tüchtiger Gegenwind entgegen und erschwerte das Laufen zusätzlich. Ungeachtet davon lief Adrian Panse seinem ersten Sieg bei einem Ultramarathon entgegen und blieb mit einer starken Zeit von 3:59:20 Stunden knapp unter der 4 Stunden-Marke. Keine Minute dahinter, lief Rico Bechmann in 4:00:14 Stunden als Zweiter über die Ziellinie und unterstrich seine herausragende Form der letzten Monate. Rund 10 Minuten hinter dem Siegerduo komplettierte Swen Thorhauer das Podium. Die Pokale und Preise bei den Männern gingen damit an den USV Erfurt und Lauffeuer Fröttstädt. Als Mitglied beider Vereine freute dies besonders den Streckenchef Tino Hagemann, der trotz allem organisatorischen Aufwand nicht darauf verzichtete, ebenfalls die 50 Kilometer unter die Füße zu nehmen.

Helén Schröter gewann mit einer halbe Stunde Vorsprung souverän die Frauenkonkurrenz.


In der Frauenkonkurrenz ging es weniger spannend zu. Dort sicherte sich die vereinslose Helén Schrötter (5:08:58 Stunden) mit gut einer halben Stunde Vorsprung souverän den Sieg vor Claudia Bree (Team Bree, 5:38:02 Stunden). Gut 25 Minuten später kam mit Ina Braun vom USV Jena nach 06:02:45 Stunden die dritte Frau ins Ziel. Nach 6:55:17 Stunden kam bei herrlichem Sonnenschein der Nordic Walker André Rauch unter Sonderapplaus ins Ziel und komplettierte damit das Feld der 39 Finisher, welche die 50 Kilometer erfolgreich absolvierten. Die verbliebenen 9 der 48 angetretenen Starter, gingen nicht etwa verloren, sie nahmen die Möglichkeit wahr, mit einer Sonderwertung nach der 1. Runde auszusteigen.

An den Verpflegungspunkten gab es alles was der Ultraläufer begehrt.


Im Ziel gab es dann für alle Teilnehmer bei ungezwungenem Läufergeschwätz reichlich Essen und Getränke zur Stärkung. Dank der Hilfe zahlreicher Schüler vom Gymnasium Apolda standen an den Verpflegungspunkten und im Ziel ein reichhaltiges Kuchenbuffet, belegte Brote, Kekse sowie weitere Leckereien zur Verfügung. Als besondere Überraschung erwarteten dann noch alle Beteiligten kostenfreie alkoholische und alkoholfreie Getränke sowie frische Pizza.

Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, dass dies wohl auch ein Grund war,

Ein reichhaltiges Pizzabuffet im Ziel.


warum einige der Läufer nach der 1. Runde lieber am Sportlerheim verweilten als nochmal 25 Kilometer unter die Füße zu nehmen. Neben allen Spaß und Freude, sowie sportlichen Ehrgeiz nutzte der Veranstalter den internationalen Kinderkrebstag auch dazu, um Spenden für das Kinderhospiz Mitteldeutschland zu sammeln. Neben der Summe aus dem aufgestellten Spendenschwein, wird der Restbetrag der nicht aufgewendeten Startgelder gespendet.

Fotos: Veranstalter

Ergebnisse

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Läufer des Jahres 2019: Beate Ernst und Marcel Bräutigam https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/laeufer-des-jahres-2019-beate-ernst-und-marcel-braeutigam https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/laeufer-des-jahres-2019-beate-ernst-und-marcel-braeutigam#comments Sat, 15 Feb 2020 12:41:41 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32670 Beate Ernst und Marcel Bräutigam sind die Thüringer Läufer des Jahres. Der Marathon- und Ultraläufer Marcel Bräutigam hatte nicht nur die Jury überzeugen können. Er holte sich auch den Titel bei der Online-Abstimmung der Thüringer Allgemeinen. Für Marcel Bräutigam war es nach 2013 das zweite Mal, dass er als Thüringer Läufer des Jahres ausgezeichnet wurde. […]

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Beate Ernst und Marcel Bräutigam sind die Thüringer Läufer des Jahres. Der Marathon- und Ultraläufer Marcel Bräutigam hatte nicht nur die Jury überzeugen können. Er holte sich auch den Titel bei der Online-Abstimmung der Thüringer Allgemeinen. Für Marcel Bräutigam war es nach 2013 das zweite Mal, dass er als Thüringer Läufer des Jahres ausgezeichnet wurde.

Innenminister a.D. Georg Maier gratuliert Beate Ernst

Wie in den vergangenen Jahren wurde das Kandidatinnenfeld für die Läuferwahl von jungen Bahnläuferinnen und erfahrenen Ultraläuferinnen bestimmt. Auch in diesem Jahr fiel es der Jury nicht leicht, die unterschiedlichen Leistungen zu vergleichen. Für 55-jährige Beate Ernst aus Tambach-Dietharz gab die Leistungsentwicklung in den vergangenen Jahren den Ausschlag. Mit über fünfzig Jahren hat sie das Lauftraining intensiviert und bei ihrem spektakulären Sieg beim Thüringenultra über 100 Kilometer ließ sie viele Jüngere hinter sich. Die Silbermedaille in ihrer Altersklasse bei den Deutschen Meisterschaften im Berglauf und der Sieg beim Bleilochultra waren weitere Höhepunkte ihres Laufjahres 2019. Auch bei der Online-Abstimmung zum Läufer des Jahres hatte sie lange geführt, bevor Marcel Bräutigam im Endspurt an ihr vorbei zog.

Marcel Bräutigam beim Zieleinlauf in Schmiedefeld

Viele Jahre hatte Marcel Bräutigam vergeblich versucht, an seine Marathonleistungen der Jahre 2013 bis 2015 anzuknüpfen, als er zur absoluten nationalen Spitze gehörte. Seit 2019 widmet er sich dem Ultrabereich und konnte hier gleich hervorragende Platzierungen erzielen. Über 50 Kilometer wurde er Deutscher Meister und Vierter bei den Weltmeisterschaften. Mit seiner dort gelaufenen Zeit von 2:49:26 Stunden ist er der zweitschnellste Deutsche aller Zeiten über 50 Kilometer. Beim Supermarathon auf dem Rennsteig wurde er 2019 Zweiter. Mit diesen Leistungen hatte er nicht nur die Jury überzeugen können. Auch die Online-Umfrage gewann er mit 808 der 2000 Stimmen. Leider hatte ein Grippe verhindert, dass er die Preise in Schnepfenthal selbst in Empfang nehmen konnte.

Talkrunde “Wohin läuft Thüringen?”

“Die Festveranstaltungen in Schnepfenthal sind gefährlich, da man auf verrückte Ideen kommt”, stellte Moderatorin Sandra Voigtmann fest. Sie selbst hatte sich im vergangenen Jahr zu Planungen für den Transalpine-Run verleiten lassen. In diesem Jahr machten Mirko Leffler und Tina Kühne-Leffler Lust auf den Südthüringentrail. Alexander Rödiger wollte in der Talkrunde dazu verleiten im Sommer beim Getting Tough alle Oberhofer Sportanlagen zu überwinden. Mit diesen Ideen wurde der Bogen vom vergangenen Laufjahr in das neue geschlagen.

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Thüringer Läufer des Jahres 2019: Die Kandidaten https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/thueringer-laeufer-des-jahres-2019-die-kandidaten Thu, 30 Jan 2020 09:34:23 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32624 Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Portal gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen, dem Rennsteiglaufverein und dem Lauffeuer Fröttstädt die Wahl zum Läufer des Jahres. Die Titel für die Leistungen im vergangenen Jahr werden am 14. Februar um 19.00 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Guts-Muths-Gedächtnishalle in Schnepfenthal vergeben. Eine Jury wählt die Thüringer Läuferin und […]

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Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Portal gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen, dem Rennsteiglaufverein und dem Lauffeuer Fröttstädt die Wahl zum Läufer des Jahres. Die Titel für die Leistungen im vergangenen Jahr werden am 14. Februar um 19.00 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Guts-Muths-Gedächtnishalle in Schnepfenthal vergeben.
Eine Jury wählt die Thüringer Läuferin und den Thüringer Läufer 2019. Über die Online-Umfrage der Thüringer Allgemeinen wird der Publikumsliebling erkoren. Die Umfrage läuft noch bis 10. Februar 2020.

Kandidatinnen:

Lena Posniak (vorn) und Alina Schönherr


Lena Posniak (LAC Erfurt Topteam) durfte 2019 das Nationaltrikot überstreifen. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:06,58 Minuten über 800 Meter buchte die 18-jährige Sportschülerin beim Anhalt-Meeting 2019 in Dessau-Roßlau das Ticket zur Jugend-Europameisterschaft. Vor Ort, im schwedischen Boras, qualifizierte sich Lena mit einem schnellen Vorlauf (2:08,30 Minuten) für das Halbfinale und landete mit 2:09,69 Minuten schlussendlich auf Platz 13 in der Altersklasse U20. Doch Ferien waren jetzt noch immer nicht angesagt. Zum Saisonende, Ende Juli, standen noch die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm auf dem Programm. Im warmen Donaustadion erkämpfte Lena die Bronzemedaille.

Cora Blaue beim Steigerlauf in Erfurt


Cora Blaue (Erfurter LAC) wechselte im Oktober 2018 aus Sachsen-Anhalt an das Erfurter Sportgymnasium. Seit 2019 trägt die 16-jährige Athletin das Trikot des LAC Erfurt. Mitte Juli, Ulmer Donaustadion, Deutsche Jugendmeisterschaften. Ausgerechnet 3.000 Meter lagen am beinah heißesten Tag des Jahres vor der jungen Athletin. In Ihrem ersten U18 Jahr ließ Cora viele ältere Läuferinnen hinter sich und landete nach guten 10:36,64 Minuten auf Platz 7. Nach dem Sieg beim traditionsreichen Steigerlauf beendete die Schülerin das Jahr mit Platz 2 über 10 Kilometer beim Erfurter Silvesterlauf.

Beate Ernst bei ihrem Zieleinaluf zum thüringenUltra


Beate Ernst (Lauffeuer Fröttstädt) konnte im vergangenen Jahr eine ganze Menge Erfolge erzielen. Herausragend sind sicher ihre Siege beim thüringenULTRA über 100 Kilometer und beim Bleiloch-Ultratrail über 85 Kilometer. Aber auch auf kürzeren Strecken war Beate 2019 sehr erfolgreich unterwegs: sie gewann unter anderen den Thüringer Frauenlauf in Erfurt, den Wickerstedter Crosslauf und sicherte sich den 2.Platz ihrer Altersklasse bei der Deutschen Berglaufmeisterschaft in Breitungen.

Kandidaten:

Martin Grau (Foto privat)


Martin Grau (LAC Erfurt Topteam) schaut nach vorn. Gute Trainingswerte, ein gutes Gefühl und dann das. Beim Training im Steiger umgeknickt, Bänderriss. Und plötzlich steht hinter der gewünschten WM Teilnahme ein Fragezeichen. Doch der späte Termin gab Anlass zur Hoffnung. Im dritten Anlauf dann endlich die WM-Norm. Vor Ort im heißen Doha bot der Wassergraben am 1. Oktober 2019 nur kurz Abkühlung. Im ersten Vorlauf steigerte der gebürtige Mittelfranke seine Saisonbestleistung auf 8:26,79 Minuten und beendete das Jahr 2019 damit auf Platz 1 der Deutschen Bestenliste über 3.000 Meter Hindernis.

Karl Junghanß bei seinem Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle © Mainova Frankfurt Marathon


Karl Junghanß (LAC Erfurt Topteam) ein Geher, der gerne läuft. Und wie. Mit etwas Frust über den Saisonverlauf in seiner Paradedisziplin dem Gehen stand der 23-jährige Sportstudent Ende Oktober 2019 an der Startlinie des Frankfurt Marathon. In einem beeindruckenden Rennen lief Karl als erster Deutscher über den roten Teppich in der Frankfurter Festhalle. 2:17,54 Stunden und damit Platz 8 der deutschen Bestenliste im Marathon im Jahr 2019.

Sebastian Harz (SV Hermsdorf) ist Läufer mit Leib und Seele.

Sebastian Harz (Foto privat)


Seit vielen Jahren schon in den Laufschuhen, trainiert Sebastian regelmäßig am frühen Morgen bevor es zur Arbeit in den Jenaer Laufladen geht. Für 2019 war die Teilnahme bei den Senioren Europameisterschaften (M35) in Venedig das große Ziel. Mit insgesamt 4 Medaillen wurde der Trainingsfleiß belohnt. Bronze im Cross und über 5.000 Meter auf der Bahn und dazu jeweils Silber in der Cross- und Halbmarathonmannschaftswertung. Mit seinem 11. Sieg beim 50. Geraer Silvesterlauf (20 Kilometer) hat der Sportler des Jahres 2019 im Saale-Holzland-Kreis das erfolgreiche Jahr nach insgesamt 4.321 Laufkilometern ausklingen lassen.

Marcel Bräutigam lief bei seiner Premiere auf der Super-Marathonstrecke als Zweiter ins Ziel


Marcel Bräutigam (GMRLV) zeigte sich 2019 auch erstmals erfolgreich auf den Ultra-Distanzen. Sein größter Erfolg war der 4. Platz bei der WM im 50-Kilometer-Lauf im September in Brasov, bei der er in 2:49:26 Stunden den deutschen Rekord nur knapp um 20 Sekunden verfehlte und mit der Mannschaft die Silber-Medaille gewann. Zuvor hatte er bereits die Premiere der Deutschen Meisterschaft im 50-Kilometer-Ultralauf in Grünheide gewonnen. Beim Rennsteiglauf belegte er in 5:16:33 Stunden einen starken zweiten Platz hinter Steffen Justus auf der Supermarathon-Strecke. Er gewann mit neuem Streckenrekord den Oberelbe-Marathon, wurde Zweiter beim Essen-Marathon und lief beim Kassel-Marathon in 2:21:57 Stunden als Dritter und bester Deutscher ins Ziel. Bei den Deutschen Meisterschaften im Berglauf in Breitungen belegte er den 3. Platz.

Samsom Tesfazghi Hayalu schaffte beim Rennsteig-Halbmarathon den Hattrick


Samsom Tesfazghi Hayalu (SV Sömmerda) wurde von der Jury zum zweiten Mal nach dem Jahr 2017, in dem er den Rennsteig-Halbmarathon in neuer Streckenzeit von 1:09:48 Minuten gewann, nominiert. 2019 war er knapp 2 Minuten langsamer, schaffte aber dennoch den Hattrick mit seinem dritten Sieg in Folge auf der kurzen Strecke. Er gewann zudem den Halbmarathon beim Moorentallauf in Apolda in 1:10:19 Stunden vor dem offiziellen Landesmeister Marcel Krieghoff. Bei seinem Marathondebüt in Dresden belegte er in 2:38:46 Stunden den 4. Platz. Bei den Silvesterläufen in Gera (Sieg über 11 Kilometer) und Erfurt (2. Platz über 10 Kilometer) demonstrierte Samsom noch einmal seine besondere Stärke auf den kurzen Straßenlauf-Distanzen.

Texte: Patrick Letsch, Gunter Rothe und Jens Panse

Online Umfrage der Thüringer Allgemeinen

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11. Drei-Kirchen-Neujahrslauf: Vorjahressieger erneut vorn https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/11-drei-kirchen-neujahrslauf-vorjahressieger-erneut-vorn https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/11-drei-kirchen-neujahrslauf-vorjahressieger-erneut-vorn#comments Thu, 23 Jan 2020 16:33:31 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32613 Es werden jedes Jahr mehr Teilnehmer beim Neujahrslauf durch die Gemeinde Günthersleben-Wechmar im Landkreis Gotha. Am Ende reichten die Startnummern nicht. Die Nachmelder mussten ihre Zeit selbst messen und fehlen in der Ergebnisübersicht, die daher „nur“ 364 Teilnehmer verzeichnet. Die 11. Auflage am 19. Januar war von guten äußeren Bedingungen geprägt, 3 Grad und kein […]

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Es werden jedes Jahr mehr Teilnehmer beim Neujahrslauf durch die Gemeinde Günthersleben-Wechmar im Landkreis Gotha. Am Ende reichten die Startnummern nicht. Die Nachmelder mussten ihre Zeit selbst messen und fehlen in der Ergebnisübersicht, die daher „nur“ 364 Teilnehmer verzeichnet. Die 11. Auflage am 19. Januar war von guten äußeren Bedingungen geprägt, 3 Grad und kein Schnee – wie oft in der Vergangenheit. Vorneweg liefen wieder die Vorjahrssieger Marcel Krieghoff (SC Impuls) und Maria Füldner (FSV Gotha).

Das Rekordteilnehmerfeld vor dem Start zum Hauptlauf.


Der Bad Langensalzaer setzte sich beim Anstieg zur ersten Kirche in Schwabhausen nach knapp 3 Kilometern von seinen Verfolgern ab und lief souverän seinen insgesamt 8. Sieg auf der 10 Kilometer-Strecke heraus. In 33:42,9 Minuten war er zwar rund 36 Sekunden langsamer als im Vorjahr, zeigte sich aber im Ziel sehr zufrieden mit seiner aktuellen Verfassung. Wie im Vorjahr lief hinter ihm Adrian Panse vom USV Erfurt als Zweiter über die Ziellinie. Mit seiner Zeit von 34:14 Minuten war etwas schneller als im Vorjahr, musste er sich doch auch gegen André Skrowny vom Rennsteiglaufverein wehren, der sich um knapp eine Minute verbesserte und in 34:21 Minuten nur knapp hinter ihm den Sprung aufs Podium schaffte.

Der Blick zur Uhr beim Sieger Marcel Krieghoff.

Bei den Frauen siegte Maria Füldner in 40:49 Minuten in etwa mit ihrer Vorjahreszeit. Die Zweite Katja Voigtmann vom SV Ichtershausen freute sich um eine Verbesserung um zwei Minuten. Nach 41:41 Minuten erreichte sie das Ziel vor Janice Richter (SG Urbich, 44:24 Minuten). Insgesamt 210 Männer und Frauen waren im Hauptlauf dabei. Den Kinderlauf über 800-Meter, bei dem 48 Teilnehmer an den Start gingen, konnte Anton Pech vom USV Erfurt knapp im Zielsprint vor Marius Jahn für sich entscheiden. 38 Bambinis komplettierten das Läuferfeld. Mit 68 Teilnehmern waren auch die Walker stark vertreten. Hier lieferten sich Olaf Meyer (Gotha) und Andre Rauch (Petriroda) ein hartes Duell bis zur Ziellinie, was Meyer knapp für sich entschied.

Der USV Erfurt war mit sieben Teilnehmern dabei darunter der Zweitplatzierte Adrian Panse (3. v.r.) und Sieger des Kinderlaufes Anton Pech (2.v.l.).

Der Drei-Kirchen-Neujahrslauf verbindet auf seiner Strecke die drei Kirchen von Schwabhausen, Wechmar und Günthersleben. An jeder Kirche gibt es einen Stempel auf die Startnummer. Von der Startgebühr geht ein Euro als Spende an die Kirchen. Ausgedacht hat sich das der laufbegeisterte Lehrer Jörg Bauer, der sich auch am Start- und Ziel auf dem Sportplatz in Günthersleben am Mikrofon betätigte und sich natürlich erfreut über die wachsende Resonanz zeigte. Seinen aktuellen Schülern konnte er zwei ehemalige, aus Döllstädt bzw. Dachwig stammende Schüler, als Vorbild empfehlen. Marcel und Adrian absolvierte ihre ersten Läufe im Sportunterricht in seiner Schule.

Fotos: Jens Finger/ Jens Panse

Ergebnisse

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18. Mühlhäuser Neujahrslauf: 265 Teilnehmer starteten entspannt ins Laufjahr https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/18-muehlhaeuser-neujahrslauf-265-teilnehmer-starteten-entspannt-ins-laufjahr Thu, 09 Jan 2020 10:15:45 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32596 Immer am ersten Sonntag des neuen Jahres findet in Mühlhausen der Neujahrslauf statt, am 5. Januar 2020 bereits zum 18. Mal. Organisator Guido Kunze konnte sich diesmal über 265 Teilnehmer freuen. Zu der guten Bilanz trug sicher das angenehme Wetter bei. Allerdings mussten die Läuferinnen und Läufer doch an einigen überfrorenen Stellen aufpassen. Da es […]

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Immer am ersten Sonntag des neuen Jahres findet in Mühlhausen der Neujahrslauf statt, am 5. Januar 2020 bereits zum 18. Mal. Organisator Guido Kunze konnte sich diesmal über 265 Teilnehmer freuen. Zu der guten Bilanz trug sicher das angenehme Wetter bei. Allerdings mussten die Läuferinnen und Läufer doch an einigen überfrorenen Stellen aufpassen. Da es die meisten aber entspannt angehen ließen und weder die Zeit noch die gelaufene Distanz entscheidend waren, gab es keine Probleme.

Organisator Guido Kunze gab den Startsschuss zum 18. Neujahrslauf in Mühlhausen.


Gelaufen wird auf einem 1,6 Kilometer Rundkurs am Lindenbühl entlang der Stadtmauer. Bei jedem Durchlauf des Torbogens kann man sich mit heißem Tee, Schokolade und Kuchen verpflegen. Jeder kann in den zwei Stunden von 10 bis 12 Uhr so viele Runden laufen wie er möchte. Dabei besteht Gelegenheit, sich über das Laufjahr 2019 und die Pläne für das neue Jahr auszutauschen. Organisator Guido Kunze gibt nicht nur den Startschuss, er mischt sich auch in das bunte Läuferfeld, in dem auch Walker und Spaziergänger keinen stören. Seine Startnummer holt sich trotzdem jeder ab, denn mit den 4 Euro Startgebühr ist eine leckere Bratwurst im Ziel verbunden. Außerdem geht 1 Euro an die Stiftung Westthüringen, die damit Bildungsprojekte in der Region fördert.

Das Team der Röblinglauforganisatoren nahm sich zwischendurch die Zeit für ein Gruppenfoto.


Die Organisatorin des Röblinglaufes, der in diesem Jahr am 8. Mai am Schwanenteich in Mühlhausen stattfindet, kam etwas knapp zum Start und scherte dann nach einer ersten Aufwärmrunde nochmal aus zur Therme, um sich ihre Nummer zu holen. „Ich bin doch keine Schwarzläuferin“. Klaus Eisenacher von den Hainichläufern freute sich, dass die Lauffreunde vom USV Erfurt mit 7 Teilnehmern aus der Landeshauptstadt angereist waren. Als er noch bei der Bundeswehr in Erfurt aktiv war, lief er mit ihnen zusammen im Steiger.

Väter und Söhne zusammen unterwegs: Guido Kunze und Jens Panse jeweils mit ihren Söhnen. Moritz Prescher vom USV Erfurt war mit seiner gesamten Familie am Start.


Beim Silvesterlauf war er natürlich auch mit am Start und demnächst trifft man sich hoffentlich wieder beim Rennsteigskilauf oder beim Biathlon in Eigenrieden.

Die freundschaftlichen Kontakte zwischen Erfurt und Mühlhausen werden weiter gepflegt. Auch der Extremsportler Guido Kunze ist regelmäßig in Erfurt. Vor Weihnachten hatte sein Film „Der lange Weg der Schokolade“ in Erfurt Premiere, am 10. Januar um 19.30 Uhr wird er im Mühlhäuser Kino gezeigt. Wie bei allen seinen Aktivitäten unterstützt ihn seine Frau Gaby auch bei der liebevollen Organisation des Neujahrslaufes. Der Rehasportverein, die VR Bank Westthüringen und die Thüringentherme, wo jeder Teilnehmer anschließend duschen kann, leisten ihren Beitrag für eine gelungene Volkskaufveranstaltung.

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46. Erfurter Silvesterlauf: Erfurter und Leipziger teilen sich die Siege https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/46-erfurter-silvesterlauf-erfurter-und-leipziger-teilen-sich-die-siege https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/46-erfurter-silvesterlauf-erfurter-und-leipziger-teilen-sich-die-siege#comments Fri, 03 Jan 2020 10:18:56 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32559 Marcel Bräutigam hat das Duell mit Samsom Tesfazghi beim Erfurter Silvesterlauf über 10 Kilometer für sich entschieden. Zuvor musste er aber auf der 4-Kilometer-Kurzstrecke Sebastian Keiner den Vortritt lassen. Während sich also bei den Männern jeweils die Lokalmatadore durchsetzten, gingen die Streckensiege bei den Damen nach Leipzig. 1447 Starter sorgten bei den beiden Wertungsrennen am […]

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Marcel Bräutigam hat das Duell mit Samsom Tesfazghi beim Erfurter Silvesterlauf über 10 Kilometer für sich entschieden. Zuvor musste er aber auf der 4-Kilometer-Kurzstrecke Sebastian Keiner den Vortritt lassen. Während sich also bei den Männern jeweils die Lokalmatadore durchsetzten, gingen die Streckensiege bei den Damen nach Leipzig. 1447 Starter sorgten bei den beiden Wertungsrennen am letzten Tag des alten Jahres erneut für einen Teilnehmerrekord. Insgesamt waren nach Angaben der Veranstalter bei bestem Laufwetter rund 2.300 Teilnehmer auf der Runde um und durch das Erfurter Steigerwaldstadion unterwegs. Die Jüngsten durften wieder bei den Bambini-Läufen in der Leichtathletikhalle an den Start gehen.


Der Deutsche Meister auf der 50-Kilometer Ultra-Distanz, Marcel Bräutigam vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein, war auch über die kurze 10 Kilometer-Distanz beim letzten Thüringer Laufduell des Jahres nicht zu schlagen und siegte in 31:30 Minuten mit 33 Sekunden Vorsprung auf Vorjahressieger Samsom Tesfazghi Hayalu vom SV Sömmerda. Bis zur Hälfte der vierten Runde absolvierten die zwei die Strecke noch im Gleichschritt.

Nach der ersten Runde waren die Spitzenläufer noch beisammen.

Dann konnte sich der Erfurter lösen und auf den letzten anderthalb Runden noch einen klaren Vorsprung herauslaufen. Nur 12 Sekunden nach Tesfazghi überquerte der junge Philipp Häßner vom SC Im.puls diesmal ohne seinen Zwillingsbruder die Ziellinie.

Auch die Plätze dahinter waren knapp umkämpft. Den Vierten Frank Merrbach (LG Nord Berlin) und den Siebten Moritz Sparbrod (SC Im.puls) trennten gerade mal 8 Sekunden. Allerdings muss kritisch angemerkt werden, dass sie im Eifer des Gefechts ihre Strecke etwas abkürzten, während die meisten Volksläufer brav ihre Stadionrunde ausliefen. Verhindern ließe sich eine solche Wettbewerbsverzerrung wohl nur mit Absperrband oder Streckenposten.

Die Freizeitläufer absolvierten ihre Stadionrunden in voller Länge.

Grundsätzlich schwierig erscheint bei immer weiter anwachsenden Teilnehmerzahlen der enge Streckenkurs. Ab der zweiten Runde müssen sich die Spitzenathleten bei der Überrundung der Freizeitläufer durch das Hauptfeld kämpfen. Will man in Zukunft noch mehr Läufer an den Start locken, kommt man wohl über eine Veränderung der Streckenführung bzw. eine größere Runde nicht umhin. Allerdings ist ja gerade der mehrfache Start-/Zieldurchlauf für die Teilnehmer und das Publikum attraktiv.

Die Frauensiegerin Anna Kristin Fischer im Ziel.

Attraktiv findet auch die Leipzigerin Anna Kristin Fischer den Erfurter Silvesterlauf und kommt deshalb regelmäßig zum Laufen nach Thüringen. Nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr gewann sie diesmal in 38:22 Minuten souverän vor Cora Blaue vom Erfurter LAC (39:08 Minuten) und Ada Junghannß vom LSV Schmölln (41:52 Minuten). Die erstmals ausgeschriebene Teamwertung gewann der SC Im.puls Erfurt vor den Torpedos aus Ichtershausen mit Katja Voigtmann, die als viertplatzierte Frau über die Ziellinie lief.

Eng ging es auf den Streckenabschnitten im Südpark zu.

Auf der 4-Kilometer-Kurzstrecke war der Mittelstreckler Sebastian Keiner vom LAC Erfurt einmal mehr erfolgreich. In 12:04 Minuten bezwang er Marcel Bräutigam (12:19 Minuten) und Arvid Michaelis vom LAC Aschersleben (12:26 Minuten). Bei den Frauen ging der Sieg auf Kurzdistanz ebenfalls nach Leipzig, Julia Klein, die wie Fischer für den Traditionsclub SC DHfK startet, setzte sich in 14:06 Minuten deutlich gegen Lena Posniak vom LAC Erfurt (15:23 Minuten) und Sophie Gießmann vom LTV Erfurt (15:29 Minuten) durch. Der Sieg in der Teamwertung ging hier an Torpedo Ichtershausen vor dem LTV Erfurt.

Fotos: Vera Hohlfeld/ Jens Finger

Ergebnisse

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Ob 800 Meter auf der Tartanbahn oder 65 Kilometer im Gelände: Das Spektrum an Laufwettkämpfen im Freistaat ist riesig. Knapp 300 Veranstaltungen listet unser frisch erschienener Thüringer Laufkalender 2020. Wie jedes Jahr hat Andy Schadwinkel die Termine zusammengetragen. Noch stehen nicht alle Daten fest, deswegen freuen wir uns über Hinweise und Ergänzungen per E-Mail an laufkalender@laufszene-thueringen.de oder als Kommentar zu diesem Beitrag. Und nun viel Spaß bei der Saisonplanung!

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12. GutsMuths-Waldlauf: Teilnehmerrekord in Schnepfenthal https://laufszene-thueringen.de/berichte/2020/12-gutsmuths-waldlauf-teilnehmerrekord-in-schneppfenthal Wed, 01 Jan 2020 14:26:43 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32517 Das Veranstaltungsjahr in Schnepfenthal wurde traditionell mit einem Erlebnislauf beendet. Der „GutsMuths-Waldlauf am Zöglingsweg“ startet jedes Jahr Silvester um 10 Uhr vor der GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal und endet mit einem gemütlichen Beisammensein im Haus. Drei Strecken standen zur Wahl, ein Crosslauf mit 12 Kilometer und eine Wanderung von 7 Kilometer durch den Thüringer Wald sowie ein […]

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Das Veranstaltungsjahr in Schnepfenthal wurde traditionell mit einem Erlebnislauf beendet. Der „GutsMuths-Waldlauf am Zöglingsweg“ startet jedes Jahr Silvester um 10 Uhr vor der GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal und endet mit einem gemütlichen Beisammensein im Haus.

Drei Strecken standen zur Wahl, ein Crosslauf mit 12 Kilometer und eine Wanderung von 7 Kilometer durch den Thüringer Wald sowie ein Kinderlauf auf einer Runde von 1,7 Kilometer. Wie immer lief Kamen Pawlow im Kostüm von GutsMuths die lange Strecke mit. Die Erwachsenen zahlten eine Gebühr von 5 Euro, wovon einer an das Kinderhospiz Tambach-Dietharz ging.

Die Bedingungen waren beim diesjährigen Silvesterlauf optimal. Bei ruhigem und trockenem Wetter kamen so viele Sportler wie noch nie. Die insgesamt 260 Teilnehmer konnten so das alte Jahr sportlich beenden.

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50. Geraer Silvesterlauf: Jubiläum mit Teilnehmerrekord https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/50-geraer-silvesterlauf-jubilaeum-mit-teilnehmerrekord Mon, 30 Dec 2019 14:03:36 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32506 São Paulo (ältester Silvesterlauf der Welt), Madrid (größter Silvesterlauf der Welt), Gera. In Gera fand am Samstag (28.12.2019) der traditionsreichste Thüringer Silvesterlauf statt. Die Jubiläumsauflage lockte insgesamt 1.174 Läuferinnen und Läufer an die Startlinie. Für die anspruchsvollen Strecken über 3 Km (Jedermannlauf ohne Zeitnahme), 4 km, 11 Km und 20 Km gaben Oberbürgermeister Julian Vonarb […]

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São Paulo (ältester Silvesterlauf der Welt), Madrid (größter Silvesterlauf der Welt), Gera. In Gera fand am Samstag (28.12.2019) der traditionsreichste Thüringer Silvesterlauf statt. Die Jubiläumsauflage lockte insgesamt 1.174 Läuferinnen und Läufer an die Startlinie. Für die anspruchsvollen Strecken über 3 Km (Jedermannlauf ohne Zeitnahme), 4 km, 11 Km und 20 Km gaben Oberbürgermeister Julian Vonarb und der 85 Jährige Laufbegründer Karl Muschitz die Startschüsse.

In einem wertvollen Artikel gibt der langjährigen Renndirektor des Rennsteiglaufes, Sportwissenschaftler und Historiker Dr. Hans-Georg Kremer auf der Internetseite Germanroadraces einen Überblick über die lange Geschichte des Geraer Silvesterlaufes.

Mit 50 Veranstaltungen zählt der Silvesterlauf in der Otto-Dix-Stadt an der weißen Elster zugleich zu den ältesten in ganz Deutschland.

kurz vor dem Start 20 Km


20 Km
Um 9:30 Uhr wurden die Langstreckler auf die 20 Km lange und mit 380 Höhenmetern gespickte Feld- und Waldrunde geschickt.

In Reichweite zum Streckenrekord dominierte Sebastian Harz vom SV Hermsdorf die 20 Km Runde. Seine 25. Teilnahme krönte er mit seinem 11. Sieg in Gera. Orientierungsläufer Florian Lecht (SV Schott) und der Geraer Stammgast André Fischer (Citylauf-Verein Dresden) liefen neben Harz auf das Podest. Im Rahmen der Siegerehrung in der anliegenden und warmen Panndorfhalle nahmen die schnellsten sechs die vom Laufbegründer gesponserten Silvesterkarpfen entgegen.
Bei den Frauen siegte die Sächsin Franziska Kranich (EGZ Triathlon Görlitz) vor der Vorjahressiegerin Kathleen Alles (X-Runners Jena) und Antonia Erpel (X-Runners Jena).

11 Km
Über die 11 Km verteidigte die Leipzigerin Anna Kristin Fischer (SC DHfK Leipzig, ) ihren Vorjahressieg vor der Pölzigerin Katrin Puth Katrin (LV Gera) und Ellen Pestel (TSV Flöha 1848).
Erstmals in Gera gewann Samsom Tesfazghi (SV Sömmerda e.V.) die Männerwertung über 11 Kilometer, vor Willi Paufler (TSV Gleiberg) und Marius Faber (X-Runners Jena).

Die 51. Auflage ist für den 31.12.2020 terminiert.

Hier finden Sie die komplette Ergebnisliste

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