Laufszene Thüringen https://laufszene-thueringen.de Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer Tue, 17 Sep 2019 19:41:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 30. Hohe-Buchen-Lauf: Trails und Torten zum Jubiläum https://laufszene-thueringen.de/vorschau/2019/30-hohe-buchen-lauf-trails-und-torten-zum-jubilaeum https://laufszene-thueringen.de/vorschau/2019/30-hohe-buchen-lauf-trails-und-torten-zum-jubilaeum#respond Tue, 17 Sep 2019 19:41:19 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32355 Landschaftlich reizvolle Strecke, familiäre Atmosphäre: So werben viele kleinere Volksläufe in Thüringen für sich. Beim Hohe-Buchen-Lauf in Arnstadt sind das nicht nur Floskeln. Die bergigen Kurse führen über Waldwege und Single-Trails. Die Teilnehmerfelder sind überschaubar, man kennt sich seit den Auflagen der Vorjahre – oder gar seit Jahrzehnten. Die Organisation ist unaufgeregt und ohne Schnörkel, […]

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Landschaftlich reizvolle Strecke, familiäre Atmosphäre: So werben viele kleinere Volksläufe in Thüringen für sich. Beim Hohe-Buchen-Lauf in Arnstadt sind das nicht nur Floskeln. Die bergigen Kurse führen über Waldwege und Single-Trails. Die Teilnehmerfelder sind überschaubar, man kennt sich seit den Auflagen der Vorjahre – oder gar seit Jahrzehnten. Die Organisation ist unaufgeregt und ohne Schnörkel, die Gesamtsieger des Hauptlaufs gewinnen eine Torte. Auch zur Jubiläumsauflage am kommenden Samstag, dem 21. September soll sich daran nichts ändern.

Die Hauptstrecke des Traditionslaufs führt über 12 Kilometer durch das Waldgebiet Hohe Buchen im Süden der Kreisstadt, rund 350 Höhenmeter sind zu überwinden. Wem das zu anspruchsvoll ist, der kann auf die 7-Kilometer-Distanz ausweichen. Für Kinder von 9 bis 15 Jahren werden Strecken über 2 und 3,5 Kilometer angeboten. Der Startschuss für die Kinderläufe fällt um 9:45 Uhr an der Regelschule Ludwig Bechstein in der Prof.-Frosch-Straße, die Erwachsenen folgen um 10:15 Uhr. Meldungen sind per E-Mail an hblauf@gmx.de oder vor Ort bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.

Ausschreibung auf Facebook

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Wachsenburg-Crossing: Teilnehmerrekord und neue Sieger https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/wachsenburg-crossing-teilnehmerrekord-und-neue-sieger https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/wachsenburg-crossing-teilnehmerrekord-und-neue-sieger#respond Mon, 09 Sep 2019 19:32:38 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32344 Nach dem Fünf- oder Zehn-Kilometer-Lauf noch 700 Meter hinauf zur Burg, das gibt es nur beim Wachsenburg-Crossing der Feuerwehr Holzhausen. Eine Chance, die auf dem auch nicht sonderlich flachen Rundkurs zuvor erzielten Plätze noch zu verbessern, hatten die Frauen und Männer am Sonntag aber kaum. Zu komfortabel war unterm Strich der Vorsprung, zu souverän die […]

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Nach dem Fünf- oder Zehn-Kilometer-Lauf noch 700 Meter hinauf zur Burg, das gibt es nur beim Wachsenburg-Crossing der Feuerwehr Holzhausen. Eine Chance, die auf dem auch nicht sonderlich flachen Rundkurs zuvor erzielten Plätze noch zu verbessern, hatten die Frauen und Männer am Sonntag aber kaum. Zu komfortabel war unterm Strich der Vorsprung, zu souverän die Sieger.

So der Wahl-Ilmenauer Philipp Heisch (SG Adelsberg). Als der gebürtige Greizer zum ersten Mal den Start-Ziel-Bereich passierte hatte er gut 100 Meter Vorsprung auf Verfolger Max Roßbach (SC DHfK Leipzig). Daran sollte sich auch in Runde zwei nichts mehr ändern. 43:56 und 44:09 Minuten standen für die beiden zu buche. Bergan konnte Heisch dann seinen Vorsprung dann weiter ausbauen, zur Endzeit von 47:59 Minuten (gegenüber 48:48).

Auch bei den Frauen gab es keine Veränderungen mehr. Kristin Barabasch vom N3-Sportverein war schon mit 57:59 Minuten die Schnellste gewesen, blieb es nun nach weiteren 6:06 Minuten auch. Dahinter teilten sich Claudia Möller und Michaela Bachmann von den Legendhunters, also jenen Sportfreunden, die sich auch gern der Herausforderung „Legend of Cross“ im Drei-Gleichen-Gebiet stellen, den zweiten Rang. Man hatte beide Teilabschnitte in trauter Zweisamkeit absolviert.

Etwas anders zeigte sich das Bild über fünf Kilometer. Schon deshalb weil der schnellsten Starterin Helena Manzke (LSV Lok Arnstadt, U14, 28:10 min) als Jugendliche der Berganstieg erspart blieb. So konnte sich Katy Kirsch (Legendhunters, 36:39 min) den Gesamtsieg holen.

Bei den Männern gab es einen Familieneinlauf. Der junge Oscar Friske (Erfurter LAC, 26:35) setzte sich vor seinem Vater Oliver Hamsch-Friske (USV Erfurt, 27:56 min) durch. Schon über die 5 Kilometer hatte der Junior mit 22:22 Minuten die Nase vorn, bergan packte er dann noch 26 Sekunden Vorsprung drauf. Platz drei ging an Torsten Winter (VfB Torpedo Ichtershausen, 28:34 min)

„Ich bin ganz froh, dass ich nicht noch mal nach oben muss“, meinte Halbmarathon-Siegerin Bianca Josten im Ziel. Für die Eisenacherin war es die Wachsenburg-Crossing-Premiere, in 1:42:52 h setzet sie sich deutlich vor Nicole Beyer (LSV Lok Arnstadt, 1:55,18 h) durch. „Ich bin zufrieden mit meiern Zeit“, meinte Josten. „Das ist eine ganz schön anspruchsvolle Strecke, aber sehr schön und auch gut ausgeschildert. Ein gutes Training für meinen geplanten Start beim Berlin-Marathon“.

Lang mag es auch der Arnstädter Kevin Keith (Zweirad Böttner/Adler). „Wenn es einen Halbmarathon gibt, dann laufe ich gern die Strecke“, so der auch als Radsportler und Triathlet Erfolgreiche. Seine Zeit von 1:34:29 Stunden ließ Keith jubeln. „Damit bin ich wirklich sehr zufrieden.“ Lange Zeit hatte er Torpedo Daniel Abraham (1:36:16) dicht auf den Fersen gehabt. „Aber am letzten Berg konnte ich ihm dann doch weglaufen.“

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6. Sandhasenlauf: Hitze war zusätzlicher Gegner https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/6-sandhasenlauf-hitze-war-zusaetzlichen-gegner https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/6-sandhasenlauf-hitze-war-zusaetzlichen-gegner#respond Mon, 02 Sep 2019 18:20:16 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32334 Das gibt es nur beim Sandhasenlauf: Gemeinsame Erwärmung der Starterinnen und Starter mit Silvia Mancinelli. Warm wurde den knapp 150 Teilnehmern bei der 6. Auflage des Laufes rund um den Veronikaberg, organisiert vom Fitness- und Freizeitsportverein sowie dem Fußballverein, an diesem Samstag garantiert, herrschten doch schon am morgen hochsommerliche Temperaturen. Da schwitzte nicht nur der […]

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Das gibt es nur beim Sandhasenlauf: Gemeinsame Erwärmung der Starterinnen und Starter mit Silvia Mancinelli. Warm wurde den knapp 150 Teilnehmern bei der 6. Auflage des Laufes rund um den Veronikaberg, organisiert vom Fitness- und Freizeitsportverein sowie dem Fußballverein, an diesem Samstag garantiert, herrschten doch schon am morgen hochsommerliche Temperaturen. Da schwitzte nicht nur der Sandhase in seinem Kostüm, der die 23 Bambinis zum Auftakt ums Stadionvierreck lotste.

„Es war ganz schön warm“, konstatierte zwei Stunden später auch der Hauptlaufsieger Marcel Müller vom WSV Schmiedefeld. „Angesichts der Wärme bin ich mit meiner Zeit von 45:22 Minuten zufrieden.“ Für Müller (AK 30) war es der erste Start beim Sandhasenlauf. „Eine schöne Strecke, sehr abwechslungsreich und ein sehr familiärer Wettkampf“, lobte er die Organisatorin um Annerose Melchert.

Auf der Zehn-Kilometer-Runde hatte sich Müller ein packendes Duell mit dem Leipziger Marcel Jenzewski (M35, 45:35 min) geliefert. „Die Führung wechselte zwischen uns hin und her, erst am letzten Anstieg konnte ich mich dann absetzen“, berichtete Müller, für den die kurze Distanz „eher ein Trainingslauf war“, hat er doch am 21. September den Arberland Ultra in Bodemais im Bayrischen Wald mit stolzen 64 Kilometern im Blick.

Katja Voigtmann

Das Bild knapper Ausgang bei den Männern, souveräne Siegerin bei den Damen zog sich durch alle drei Laufstrecken. Auf der längsten war es Katja Voigtmann (Frauen) vom VfB Torpedo Ichtershausen, die ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte und Beate Ernst (Lauffeuer Fröttstedt, W55) mit 47:55 zu 50:10 Minuten deutlich auf den zweiten Rang verwies. Beide Damen übrigens ließen nur fünf Herren den Vortritt und Voigtmann steigerte sich trotz erschwerter Hitzebedingungen gegenüber dem Vorjahr um knapp eine Minute.

Noch besser machte es Helena Manzke (U14) im 2,5 Kilometer-Rennen. Nicht nur, dass die junge Läuferin aus Plaue sich von 10:29 auf 9:06 Minuten steigerte, sie ließ auch gleich alle Jungen hinter sich. Ganze 44 Sekunden hatte sie dem gleichaltrigen Luca Bielig, beide starten für den LSV Lok Arnstadt, im Ziel abgenommen.

Die fünf Kilometer, mit 47 Startern der am besten besuchte Lauf das Tages, standen besonders im Zeichen des Martinrodaer Fußballnachwuchses. Mit Alexander Amberg (U16), Julian Heyer (U14) Ryan Strobel und Lennox Reykowski kamen gleich vier unter die besten sechs Teilnehmer, wobei der Vorjahresvierte Amberg sich um fast anderthalb Minuten auf 22:04 steigerte. Einzig Ingo Meurer (Die flinken Gerataler, M50, 22:33 min) als Zweiter und Colin Seupt (PFC Ilmenau, U14, 23:34 min) konnten da in die Phalanx einbrechen.

Schnellstes Starterin war Celin Eschrich vom ThSV 1886 Geschwenda (U14) mit 28:20 Minuten, die auf die zweitplatzierte Clara Eichler (Hochsprung mit Musik Arnstadt, U16) vier Minuten Vorsprung heraus lief.

Mit dem Sandhasenlauf startete der Sparkassencup des Ilm-Kreises in seine zweite Hälfte. Weiter geht es am Sonntag beim WachsenburgCrossing in Holzhausen.

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6. Erfurt Marathon: Adrian Panse gewinnt mit starker Zeit https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/6-erfurt-marathon-adrian-panse-gewinnt-mit-starker-zeit https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/6-erfurt-marathon-adrian-panse-gewinnt-mit-starker-zeit#respond Tue, 27 Aug 2019 20:56:21 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32321 Bereits zum 6. Mal erfolgte am Nettelbeckufer, dem Vereinsgelände vom Kanuklub „Concordia“ der Start zum Erfurt Marathon. Die durch ANNAKRAM e. V. – Verein für Kunst, Bewegung und soziales Engagement organisierte Veranstaltung hat sich in den Jahren immer mehr im Thüringer Laufkalender etabliert und musste bereits drei Wochen vor dem Start das Anmeldeportal schließen weil […]

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Bereits zum 6. Mal erfolgte am Nettelbeckufer, dem Vereinsgelände vom Kanuklub „Concordia“ der Start zum Erfurt Marathon. Die durch ANNAKRAM e. V. – Verein für Kunst, Bewegung und soziales Engagement organisierte Veranstaltung hat sich in den Jahren immer mehr im Thüringer Laufkalender etabliert und musste bereits drei Wochen vor dem Start das Anmeldeportal schließen weil das Limit von 200 Startplätzen erreicht war. Den letzten Startplatz sicher sich der Sieger Adrian Panse, der in der Klassezeit von 2:46:58 Stunden zum dritten Mal erfolgreich war.

Start zum 6. Erfurt Marathon


Unter dem Motto „Laufend helfend“ ging dieses Jahr ein Großteil der Startgelder an die „Benefizveranstaltung für Musik macht schlau e. V.“. Neben der klassischen Marathonstrecke konnte ein etwas längerer Halbmarathon über 23,5 Km laufend oder walkend unter die Füße genommen werden. Desweiteren konnten sich 2er- und 4er Staffeln in die Marathondistanz teilen. Wohl einzigartig in Thüringen ist dann noch die Tatsache, dass auch Einradfahrer die Marathonstrecke bewältigen können.

Die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke führte zunächst an der Gera entlang durch den Park nach Gispersleben. Von dort ging es zurück in den Nordpark, durch die Altstadt zum Petersberg dann durch den Luisenpark. Anschließend parallel zur Bahnstrecke nach Bischleben-Steuden, über Roda und Waltersleben zum Waldhaus, und von dort durch den Steigerwald zurück in die Altstadt um schließlich wieder am Nettelbeckufer zu enden. Dort wurden die Teilnehmer freundlich vom Sprecher empfangen, von den Zuschauern beklatscht und unabhängig vom Lauf mit einer handgefertigten Medaille aus Ton belohnt.

Einsam unterwegs – der Sieger Adrian Panse im Erfurter Steigerwald


Dabei hatten die Veranstalter im Vorfeld aufgrund diverser Baustellen erhebliche Probleme bei der Streckenfindung. So musste z.B. am Petersberg 48 Treppenstufen bewältigt werden da der Hauptweg kurzfristig gesperrt war. Wie in den Jahren zuvor gab es keinerlei Absperrungen und die Läufer muss sich in der Innenstadt einen Weg durch die Fußgänger bahnen. Umso höher ist die Siegerzeit des 28-jährigen Läufers vom USV Erfurt zu bewerten, der bei den heißen Temperaturen sogar noch unter den Zielzeiten aller Staffeln blieb. Erst mit über einer halben Stunde Abstand folgten Uwe Schmidt (GMRLV; 3:16:56 Stunden) und Denis Maier (München; 3:23:11 Stunden). Bei den Frauen ging es da schon deutlich knapper zu. Es gewann Annett Wild (Erfurt) in 4:00:13 Stunden vor Christin Drothen (ProKernberge Jena; 4:02:39 Stunden) und Christiane Kind (Team Fitness-Mama; 4:19:42 Stunden).

Die Staffel des USV Erfurt beim Wechsel


Auf der 23,5 Kilometer-Strecke siegte bei den Männern Torsten Vogel (LTV Naabtal; 1:45:53 Stunden) vor Martin Zeder (SG Rödental; 1:47:20 Stunden) und Dirk Kilian (Erfurt; 1:48:42 Stunden) sowie Katja Reichel (ESSV Erfurt; 1:51:53 Stunden) deutlich vor Susanne Lindenberger (Leipzig; 2:07:52 Stunden) und Ulrike Kilian (Erfurt; 2:08:09 Stunden) bei den Frauen.

Bei den 2er-Staffeln setzte sich bei den Frauen das Team der „Feilaufenden Ingenieurinnen“ in 4:09:02 Stunden durch. Bei den Herren siegten die „Lauffreunde Gotha“ in 3:06:37 Stunden sowie „JudithUndMarkus“ in 3:47:38 Stunden in der Mixed-Wertung.

Siegerehrung der etwas dezimierten vier schnellsten Vierer-Staffeln


Bei den 4er-Staffeln triumphierte bei den Damen „Mit Affenzahn I“ in 4:21:48 Stunden. Bei den Mixstaffeln setzte sich „DieRödlVoigts“ in 3:33:46 Stunden durch und bei den Männern siegten die Ultraläufer vom „Lauffeuer Fröttstädt“ in 2:52:09 Stunden.

Alle Sieger(teams) durften sich dann bei der Siegerehrung über einen etwas anderen Siegerpokal, einem Unikat in Form eines gerahmten gemalten Bildes, freuen. Einziger Wehrmutstropfen, für die der Veranstalter aber keinerlei Schuld trägt, war die Zeitmessung, die leider mit der Professionalität und Engagement der Veranstalter nicht mithalten konnte.

Die Veranstalter hatten die Teilnehmer gebeten, eigene Becher mitzubringen – eine Idee die gut ankam

So verzögerte sich durch diverse Probleme, vor allem bei den Staffeln, die Siegerehrung um gut eine Stunde. Transponder funktionierten nicht und Ergebnisse waren teilweise fehlerhaft. Durch ein reichhaltiges Angebot an Essen und Trinken, Live-Musik sowie einen Kanuparcours konnten sich jedoch die wartenden Finisher in der Zwischenzeit die Zeit vertreiben.

Fotos: Anna Lena Panse, Jens Finger, Tino Hagemann

Ergebnisse

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Rennsteig-Etappenläufe: Mit 75 Jahren ist es erst vorbei https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/rennsteig-etappenlaeufe-mit-75-jahren-ist-es-erst-vorbei https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/rennsteig-etappenlaeufe-mit-75-jahren-ist-es-erst-vorbei#respond Sat, 24 Aug 2019 16:23:17 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32311 Die Uhr zeigte 14:45. Es war für mich ein emotionaler Moment. Die fünfte und letzte Etappe (34,5 km) dieses legendären Laufs hatte ich geschafft. Ich war erschöpft und glücklich am Ziel. Gleichzeitig wurde mir bewusst: „Es ist vorbei“ Der Rennsteig-Etappenlauf ist eine sehr fordernde Disziplin. Ich begann mit ihr 2009 im fortgeschrittenen Alter. Zehn Jahre […]

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Die Uhr zeigte 14:45. Es war für mich ein emotionaler Moment. Die fünfte und letzte Etappe (34,5 km) dieses legendären Laufs hatte ich geschafft. Ich war erschöpft und glücklich am Ziel. Gleichzeitig wurde mir bewusst: „Es ist vorbei“ Der Rennsteig-Etappenlauf ist eine sehr fordernde Disziplin. Ich begann mit ihr 2009 im fortgeschrittenen Alter. Zehn Jahre später am 16.8.2019 als 75-jähriger beschloss ich damit aufzuhören.

Dieter Schneider (Mitte) beim Start zu seiner letzten Etappe an der Grenzwiese

Der Blick zurück. „Diesen Weg auf den Höh´n bin ich oft gegangen…“ Stimmt! 12-mal überquerte ich den Rennsteig. 10-mal als Läufer des Etappenlaufs. Ich lebe mit meiner Frau seit 35 Jahren in Aachen nah der Eifel und seit 11 Jahren bin ich Wanderführer im Hohen Venn, einem Hochmoorgebiet mit Schwerpunkt in Belgien. Ich lief und wanderte in meinem Leben insgesamt schon viele tausende Kilometer. Aber so einen Weitwanderweg von 168,3 km Länge 12-mal zu laufen? Wann und wie nahm dieses Phänomen seinen Anfang und wieso lies es mich nicht mehr los?

Die erste Begegnung mit dem Rennsteig hatte ich 1995. Meine Frau, vier Arbeitskollegen und ich gönnten uns für die Wanderung 10 Tage Zeit. Die nächste Tour auf dem Rennsteig unternahm ich erst 13 Jahre später – 2008 -. Inzwischen war ich schon Rentner und mit einer rüstigen Gruppe lief ich den „Wanderweg der Deutschen Einheit“ von Görlitz nach Aachen. Der gesamte Rennsteig ist darin „integriert“. Im Gasthaus „Kleiner Inselsberg“ lag ein Flyer der für eine Teilnahme am Rennsteig-Etappenlauf warb. Und bei mir machte es „klick“. Ich fühlte mich „irgendwie“ angesprochen.

Andererseits – den Rennsteig in 5 Tagen zu laufen und das im Rahmen eines Zeitlimits? Würde ich es mit 65 Jahren überhaupt schaffen? Zweifel kamen auf aber ich wollte es wissen. Schließlich meldete ich mich für den Frühjahrslauf 2009 an. Ulli Röder telefonierte einige Tage später mit mir, erbat erst einige Hintergrundinformationen über mich, meine bisherigen sportlichen Aktivitäten, meine Motivation und bestätigte dann die Meldung. Niemals hatte ich zu diesem Zeitpunkt daran gedacht, dass sich für mich daraus noch rund 1530 km Laufen auf dem Rennsteig ergeben würden. (Im Jahr 2017 brachte ich es infolge eines Sturzes auf der ersten Etappe nur auf insgesamt 20 km.).

Für meinen Enthusiasmus gab es Motive sachlicher und – noch entscheidender – emotionaler Art. Ab meinem ersten Lauf 2009 war ich von der Organisation und der Durchführung der Veranstaltung begeistert. Sie ist perfekt und strukturiert bis ins letzte Detail. Dahinter steckte viel Erfahrung, die ich als Aktiver als sehr hilfreich wahrnahm. Ich fühlte mich während meiner zehn Etappenläufe „gut aufgehoben“ und betreut. Das einzige was ich wirklich tun musste: „ Laufen, laufen, laufen….“.

Vor dieser Herausforderung auf einer Strecke von immerhin 168,3 km hatte ich so meine Befürchtungen. Ich bereitete mich in Aachen auf jeden einzelnen der zehn Etappenläufe vor. Den Weg empfand ich als fordernd. Von den insgesamt 10 Läufen startete ich acht im Frühjahr. Nicht selten lag noch Schnee und Eis auf der Strecke. Der Rennsteig hat Höhenunterschiede, es ist auf jeder Etappe ein munteres auf und ab und jede hat ihre eigenen Anforderungen. Aber das macht den Lauf so reizvoll. Es war nicht so, dass mir das alles leicht fiel. Ganz im Gegenteil! Oft musste ich mich mächtig anstrengen, um im Rahmen der geplanten Zeitlimits bleiben zu können. Und bei manchem Anstieg keuchte ich ordentlich und dachte zwischendurch daran, dass es zu Hause eigentlich auch ganz schön wäre. Diese Meinung relativierte sich meistens rasch, denn der Thüringer Wald und das Thüringer Schiefergebirge bieten den Läufern vielfältigste Naturerlebnisse.

Zur Gruppendynamik der Aktiven auf dem Rennsteig: Jeder Läufer wollte natürlich soweit wie möglich vorne sein, aber es liefen häufig Teams zusammen und diese bildeten wiederum ein Gesamtteam. So dominierte ein entspanntes und niemals verbissenes Klima. Die Teilnehmer riefen sich während des Laufs Mut zu und machten oft auch kleinere Scherze. Als sehr wohltuend habe ich aufmunternde und anfeuernde Worte von Laufkollegen auf der Strecke oder von den aufmerksamen Helfern an den Verpflegungsstellen empfunden.

Bei meinen Sturz beim Etappenlauf 2017 stolperte über einen Stein, fiel und kugelte mir dabei einen Finger aus. Ich wurde aber sofort umringt von Läufern, die kurz hinter mir waren, und die sich rührend um mich kümmerten. Ich werde es nie vergessen.

Dieter Schneider (links) bei der Siegerehrung im August 2019

Nicht vergessen werde ich von meinem letzten Etappenlauf drei gleichzeitige Zieleinläufe mit einer Laufkollegin. Zusammen kamen wir auf 150 Lebensjahre. Ein anderes Beispiel. Ein Lauffreund, mit dem ich 3 Etappenläufe gemeinsam bestritt überraschte mich am Ziel: „Kleiner Inselsberg“ mit seinem Besuch. Ich freute mich sehr. Das ist eben auch Teamspirit, es sind einzelne, kleine aber wesentliche Mosaiksteine der Faszination Rennsteig-Etappenlauf.

Weitere Highlights waren die Nachmittags- und Abendveranstaltungen, bei denen alle Teilnehmer die Möglichkeit hatten ins Gespräch miteinander zu kommen, um sich noch besser kennen zu lernen. Nach Verlesung der Laufergebnisse des jeweiligen Tages stimmte uns Ulli genau auf die Strecke des kommenden Tages ein. Ein Klassiker von ihm dabei: „Wir laufen nach dem weißen R…“. Nebenbei erklärte er uns sehr fundiert Thüringens Geschichte und seine Topographie.

Meinen herzlichen Dank an die Teams vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein für insgesamt für zehn tolle Wochen. Ich werde sie nie vergessen. Ihnen, allen Läufern und allen Lesern dieses Artikels rufe ich zu: „Bleibt gesund, dem Rennsteig treu verbunden in welcher Form und Funktion auch immer“.

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Martin Grau – WM Norm im dritten Anlauf https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/martin-grau-wm-norm-im-dritten-anlauf https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/martin-grau-wm-norm-im-dritten-anlauf#respond Thu, 22 Aug 2019 15:26:30 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32304 Im dritten Anlauf hat Martin Grau (LAC Erfurt Topteam) die WM Norm über 3.000m Hindernis geknackt. Bedingt durch einen Bänderriss im Frühjahr stieg der Deutsche Hindernismeister von 2018 erst spät in die Saison ein. Mit zielstrebigen Alternativtraining, Aufbautraining und zuletzt einem Trainingslager in der Höhe von St. Moritz wurde das WM Jahr nicht aufgegeben. Station […]

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Im dritten Anlauf hat Martin Grau (LAC Erfurt Topteam) die WM Norm über 3.000m Hindernis geknackt.

Bedingt durch einen Bänderriss im Frühjahr stieg der Deutsche Hindernismeister von 2018 erst spät in die Saison ein. Mit zielstrebigen Alternativtraining, Aufbautraining und zuletzt einem Trainingslager in der Höhe von St. Moritz wurde das WM Jahr nicht aufgegeben.

Station 1:
Samstagabend (03.08.2019, 18:45 Uhr), Deutschen Meisterschaften in Berlin. Im Duell mit Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898) läuft Martin Grau in 8:33,84 Minuten zur Silbermedaille.

Station 2:
Sonntagnachmittag (11.08.2019, 16:45 Uhr), Team Europameisterschaften in Bydgoszcz (Polen). In der achtgrößten Stadt unseres Nachbarlandes reißt Martin das Rennen an sich und läuft, die WM Norm im Blick, einen schnellen ersten Kilometer. Keiner der Mitstreiter nimmt das Angebot an. Am Ende fehlen aufgrund der vielen Tempoarbeit die Kräfte und fünf Jungs überholen den gebürtigen Franken. Platz 6 in 8:37.36 Minuten.

Station 3:
Mittwochabend (21.08.2019, 20:00 Uhr), Abendsportfest in Pfungstadt. Kein Wind, 20 Grad, perfekte Laufbedingungen. Während in Oberhof zahlreiche Läufer am 10. Thüringer Wald Firmenlauf teilnahmen, trafen sich Deutschland beste Läuferinnen und Läufer im südhessischen Pfungstadt. Ca. 2.200m sorgte ein Tempomacher für die richtige Geschwindigkeit. Danach übernahm Martin Grau. Am Ende jubelte erneut Karl Bebendorf über eine neue Bestzeit (8:27,50 Minuten). Aber auch Martin Grau hatte allen Grund zum Jubeln. In 8:28,94 Minuten unterbot der die WM Norm (8:29,00 min). Maßarbeit!

Nun geht es in die unmittelbare Vorbereitung für die ersehnte Teilnahme an der Leichtathletik Weltmeisterschaft vom 28.09.2019 bis 06.10.2019 in Doha, der Hauptstadt vom Wüstenstaat Katar.

Laufszene Thüringen wünscht Alles Gute!

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Dreikampf beim Rennsteig-Etappenlauf https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/dreikampf-beim-rennsteig-etappenlauf https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/dreikampf-beim-rennsteig-etappenlauf#respond Sun, 18 Aug 2019 17:58:24 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32291 Selten ist der Kampf um den Sieg beim halbjährlichen Rennsteig-Etappenlauf besonders spannend. Das kleine Starterfeld wird meist von einem oder zwei Läufern dominiert. Ganz anders war es beim Etappenlauf in diesem August, der in fünf Tagen über 168,3 Kilometer von Blankenstein nach Hörschel führte. Peter Dietz (Bamberg) gewann in 14:11:47 Stunden nur 3 Minuten vor […]

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Selten ist der Kampf um den Sieg beim halbjährlichen Rennsteig-Etappenlauf besonders spannend. Das kleine Starterfeld wird meist von einem oder zwei Läufern dominiert. Ganz anders war es beim Etappenlauf in diesem August, der in fünf Tagen über 168,3 Kilometer von Blankenstein nach Hörschel führte. Peter Dietz (Bamberg) gewann in 14:11:47 Stunden nur 3 Minuten vor Marcel Ernst (Kieselbach) und 4 Minuten vor Steffen Weber (Ismanning). Bei den Frauen setzte sich dagegen die mehrfache Etappenlaufsiegerin und Streckenrekordhalterin Marita Wahl mit Siegen auf allen fünf Etappen klar durch.

Das Siegertrio Steffen Weber, Marcel Ernst und Peter Dietz

Der Dreikampf bei den Männern begann auf der ersten Etappe über 39,4 Kilometer von Blankenstein nach Spechtsbrunn. Die drei Spitzenläufer lieferten sich ein schnelles Rennen und waren in der Reihenfolge Weber, Ernst und Dietz mit nur wenigen Sekunden Abstand im Ziel.

In umgekehrter Reihenfolge kamen die drei am folgenden Tag nach 39,9 Kilometer in Neustadt an. Diesmal lagen etwas über 6 Minuten zwischen Platz 1 und 3. Bis zum berüchtigten Hohlweg bei Masserberg waren sie immer wieder zusammen und unterstützten sich auch an einer fehlenden Verpflegungsstelle. Erst an der langen Straße nach Kahlert zog sich das Trio auseinander. Die sechs Minuten, die Steffen Weber auf dieser Etappe verloren hatte, sollten letztlich entscheidend für die Gesamtwertung sein.

Auf der dritten nur 27,4 Kilometer langen Etappe sah es so aus, als wenn Weber seinen Rückstand von 6 Minuten aufholen könnte, denn teilweise führte er mehrere Minuten. Doch Ernst und Dietz kämpften sich wieder ran und liefen nur 2 bzw. 10 Sekunden hinter dem Sieger in das Oberhofer Tagesziel.

Sechs Sekunden lagen am vierten Tag beim Zieleinlauf an der Grenzwiese zwischen dem Sieger Dietz und dem Zweitplatzierten Weber. Marcel Ernst hatte 2:46 Minuten Rückstand. Damit blieb für die Abschlussetappe alles offen.

Am letzten Tag auf den 34,4 Kilometern setzte Steffen Weber zum Generalangriff an und lief den beiden weit davon. Den Vorsprung, der vielleicht zum Gesamtsieg gereicht hätte, verlor er jedoch, als er sich wenige Kilometer vor Hörschel verlief. Zwar konnte er dennoch den Etappensieg erringen, aber nicht mehr die 4 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung aufholen.

Siegerin Marita Wahl

Eine klare Entscheidung gab es bei den Frauen mit Marita Wahl (Blankenfelde-Mahlow -18:21:24 h) vor Sandra Voigtmann (Amt Wachsenburg – 20:46:23 h) und Ines Becker (Arnstadt – 24:14:09 h)

Für die anderen der 26 Läufer ging es weniger um Platzierungen und Zeiten, als um den Kampf gegen den inneren Schweinehund. Sie genossen das Laufen in der wunderschönen Natur mit einer hervorragenden Betreuung durch den Rennsteiglaufverein. Dass der Großteil der Starter schon mehrfach am Etappenlauf teilgenommen hatte, ist die beste Referenz für die Veranstaltung.

Nicht mehr teilnehmen werden allerdings Dieter Schneider und Ingrid Krügel, da sie im kommenden Jahr die Altersgrenze von 75 Jahren überschritten haben werden.

Ingrid Krügel macht mit 75 Jahren einen Handstand an der Verpflegungsstelle

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37. Breitenbacher Sommervolkslauf: Laufen bei den Nachbarn https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/37-breitenbacher-sommervolkslauf-laufen-bei-den-nachbarn https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/37-breitenbacher-sommervolkslauf-laufen-bei-den-nachbarn#respond Mon, 12 Aug 2019 12:36:07 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32270 Was tun, wenn man an einem Sonntag im August einen Wettkampf laufen möchte und der Thüringer Laufkalender tatsächlich eine Leerstelle aufweist? Warum nicht mal schauen, was die Volkslaufszene bei unseren Nachbarn in Franken oder Nordhessen zu bieten hat. Da findet sich zum Beispiel der Breitenbacher Sommervolkslauf mit anspruchsvollen Strecken zwischen 5 und 19 Kilometern. Bei […]

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Was tun, wenn man an einem Sonntag im August einen Wettkampf laufen möchte und der Thüringer Laufkalender tatsächlich eine Leerstelle aufweist? Warum nicht mal schauen, was die Volkslaufszene bei unseren Nachbarn in Franken oder Nordhessen zu bieten hat. Da findet sich zum Beispiel der Breitenbacher Sommervolkslauf mit anspruchsvollen Strecken zwischen 5 und 19 Kilometern. Bei der 37. Auflage am Sonntag (11. August) waren auch einige Thüringer erfolgreich. Stefan Zimmermann und Stefan Bottger (beide SV Eisenach) sicherten sich die Plätze zwei und drei auf der 9,8 Kilometer-Strecke. Babette Udhardt vom USV Erfurt war auf der 18,8 Kilometer-Distanz drittschnellste Frau.

Babette Udhardt vom USV Erfurt war die drittschnellste Frau auf der Langdistanz.


In knapp einer Stunde geht es über die Autobahn von Erfurt bis Bebra ganz flott zum Startort an der Mehrzweckhalle in Breitenbach, so dass die Startzeit 10 Uhr problemlos zu schaffen ist. Moderate 6,50 Euro Startgeld bei Online-Voranmeldung sind erst bei der Abholung der Startunterlagen zu entrichten. Kurz vor dem Start sammelt sich eine überschaubare Läuferanzahl an der Startlinie, die mit Kreide über die Straße gezogen ist. Die insgesamt 291 Teilnehmer verteilen sich auf die drei Strecken sowie die Kinderläufe. Bei bestem Laufwetter um die 22 Grad und Sonnenschein warnt der Sprecher nur kurz vor einer Stelle, bei der Pflaumen auf dem Weg liegen und möglicherweise deshalb Wespen lauern und dann geht es per Zuruf los.

Die ersten sieben Kilometer bis zur Hohen Buche geht es nicht steil, aber stetig bergauf. Die Strecke ist bestens mit Pfeilen markiert.

“Endlich oben” – Motivationssprüche mit Kreide auf dem Weg.

Jeder Kilometer wird angegeben und mit flotten Sprüchen garniert. Eine nette Idee, auch wenn der „freie Fall“ dann doch nicht so steil ausfällt, wie vielleicht zu befürchten. Die Wasserstellen im Abstand von 3 Kilometern sind fast ein bisschen zu viel des Guten, aber es zeigt, wie fürsorglich die Veranstalter vom TV 03 Breitenbach sind. Die Strecke ist mit 350 Höhenmetern durchaus anspruchsvoll. Da es weitgehend durch den Wald geht, ist das aber auch im Hochsommer kein Problem.

Den Gesamtsieg über 9,8 Kilometer sichert sich mit Philipp Stuckhardt ein Starter vom Laufteam Kassel.

Der Zweitplatzierte Stefan Zimmermann überholt kurz vor dem Ziel eine 5-Kilometer-Läuferin.

Mit einer Zeit von 33:17 Minuten verpasst er den Streckenrekord aus dem Jahr 2000 nur um fünf Sekunden. Mehr als sechs Minuten dauerte es dann bis der Zweitplatzierte Stefan Zimmermann (SV Einheit Eisenach) über die Ziellinie läuft. Er benötigt 39:18 Minuten und kann sich auf den beiden letzten Kilometern noch von seinem Vereinskameraden Stefan Bottger, der nach 39:45 Minuten das Ziel erreicht, absetzen.

Auf der Langstrecke über 18,8 Kilometer setzt sich zunächst Babette Udhardt vom USV Erfurt an die Spitze der Damenkonkurrenz und erreicht zuerst den mit 454 Metern höchstgelegenen Punkt des Laufes. Auf dem Rückweg bergab muss sie aber noch die jüngere Nina Schad aus Kassel (1:33:46 Stunden) und ihre Altersklassenkonkurrentin Marion Brethauer aus Melsungen (1:34:48 Stunden) vorbeiziehen lassen und belegt am Ende in 1:36:36 Stunden den 3. Platz (Platz 2 AK W50).

Im Ziel gibt es für jeden Teilnehmer gegen Rückgabe der Startnummer, die den Zeitmess-Chip enthält, ein kühles, alkoholfreies Hefeweizen.

Sommervolkslauf in schöner Natur mit anspruchsvollen Strecken.

Das ist nachhaltig und spart vermutlich auch Kosten für den Veranstalter. Umkleidemöglichkeit und Duschen sind in der Mehrzweckhalle, die 1963 zur „sozialen Aufrüstung des Dorfes“ erbaut worden ist und wo auch die anschließende Siegerehrung stattfindet. Das ist ein bisschen schade, weil der Qualm vom Bratwurstgrill in den Raum zieht und man bei dem Wetter lieber in der Sonne auf der Ehrung der Sieger warten würde. Bei den vielen Altersklassen auf den verschiedenen Strecken ist diese etwas langatmig und die Gesamtsieger, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten, werden eher nebenbei mit einem Pokal beglückt.

Insgesamt aber eine schöne, liebevoll organisierte Volkslaufveranstaltung. Am Tag danach stehen ein ausführlicher Bericht, die Ergebnisse und mehr als 800 Fotos für die Teilnehmer im Netz zur Verfügung – auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Fazit: Es lohnt sich, gelegentlich mal bei unseren Nachbarn vorbeizuschauen. Vor 30 Jahren war ein spontaner Sonntagslauf in Bebra undenkbar, da endete unser läuferischer Aktionsraum in Eisenach oder Sonneberg und heute schauen wir viel zu selten über den Tellerrand.

Fotos: Veranstalter

Mehr Fotos

Ergebnisse

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10. Glasmacherlauf in Piesau: Rekordfeld beim Jubiläum https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/10-glasmacherlauf-in-piesau-rekordfeld-beim-jubilaeum https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/10-glasmacherlauf-in-piesau-rekordfeld-beim-jubilaeum#respond Thu, 08 Aug 2019 08:59:07 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32256 Beim Jubiläum des Glasmacherlaufes gab es mit insgesamt 159 Teilnehmern ein Rekordfeld. Los ging es mit dem Kinderlauf über 2,2 km, bei dem 13 Jungs und 6 Mädchen am Start waren. Nach dem alle Kinder im Ziel waren, konnte pünktlich um 10 Uhr der Startschuss für die 140 erwachsenen Starter beim Hauptlauf erfolgen. Die 10-Kilometer-Strecke, […]

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Beim Jubiläum des Glasmacherlaufes gab es mit insgesamt 159 Teilnehmern ein Rekordfeld. Los ging es mit dem Kinderlauf über 2,2 km, bei dem 13 Jungs und 6 Mädchen am Start waren. Nach dem alle Kinder im Ziel waren, konnte pünktlich um 10 Uhr der Startschuss für die 140 erwachsenen Starter beim Hauptlauf erfolgen. Die 10-Kilometer-Strecke, die bis hinauf zum Rennsteig führt, hat drei schwere Anstiege mit insgesamt mit ca. 250 Höhenmetern. Wie schon im Vorjahr siegte Michael Sturm vom Saalfelder LV in 38:27 Minuten.

Die Teilnehmer des Hauptlaufes hatten drei Anstiege zu bewältigen.

Mit diesem Sieg hat Sturm noch Chancen die Gesamtwertung des Läufer-Sparkassen-Cups zu gewinnen. Zweiter wurde in 39:54 Minuten Olaf Dömming vom SV Radsport Hildburghausen, der das erste Mal beim Glasmacherlauf teilnahm. Als Dritter kam Wieland Metzner vom Saalfelder LV in 40:15 Minuten ins Ziel. Bei den Frauen was es richtig eng. Mehrfach gab es Wechsel an der Spitze. Eine Läuferin war bergauf besser und die andere bergab. Am Ende gewann Luise Hanl aus Bad Blankenburg in 49:01 Minuten. Zweite wurde mit nur 26 Sekunden Rückstand Susann Pabst, eine Läuferin des gastgebenden LAV Saale-Rennsteig, und weitere 11 Sekunden danach kam Helen Schröter aus Jena ins Ziel.

Auch die Kinderlaufstrecke war mit 50 Höhenmetern anspruchsvoll.

Beim Kinderlauf war in diesen Jahr Nils Hähnlein vom WSV 08 Lauscha am schnellsten. Er brauchte 8:18 Minuten für den schweren Kinderlauf. Zweiter wurde Ricardo Schuster vom SV Rennsteig Neuhaus in 9:35 Minuten und dritter Leon Bärwald vom Schieferland -Team aus Lehesten in 9:57 Minuten. Bei den Mädchen auf der Distanz siegte Sina Marie Liebmann vom SG Rennsteig Masserberg in 10:33 Minuten. Sina Marie hat schon einige Läufe gewonnen so auch den Glasmacherlauf im Vorjahr. Zweite in diesem Jahr wurde Marika Morgenroth vom LAC Rudolstadt in 10:55 Minuten und als drittes Mädchen lief Pauline Krauße vom Saalfelder LV in 10:32 Minuten über die Ziellinie.

Odette Schirmbacher vom USV Erfurt freute sich über Platz 3 in Alterklasse. Organisationschef Frank Thomas war zünftig gekleidet dabei.

Die Mannschaftswertung bei der die 3 schnellsten Laufzeiten eines Vereins beim Hauptlauf addiert werden, gewannen bei den Männern der Saalfelder LV vor dem SV Bergdorf Höhn/ Team Land Rover 1. Dritter wurden die Lauffreunde vom Laufexpress aus Rudolstadt. Bei den Frauen gewann diese Wertung das Team der Stadt Steinach vor dem Saalfelder LV.

Die Medaille zum 10. Glasmacherlauf war natürlich aus Glas gefertigt.

Zum 10. Glasmacherlauf gab es für jeden Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille aus Glas. Über die Medaillen, die extra nur für das Jubiläum hergestellt wurden, freuten sich die Teilnehmer und viele versprachen eine Wiederkommen zum 11. Glasmacherlauf am 8. August 2020 in Piesau.

Fotos: Veranstalter

Alle Ergebnisse

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Deutsche Meisterschaft: Martin Grau holt Silber https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/dm_bahn-martin-grau-holt-silber-im-berliner-olympiastadion https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/dm_bahn-martin-grau-holt-silber-im-berliner-olympiastadion#respond Mon, 05 Aug 2019 09:15:47 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=32249 Insgesamt 13 Leichtathleten haben am Wochenende (03.-04.08.2019) den Thüringer Leichtathletik Verband bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin vertreten. Neben der Sprinterriege um Tiffany Eidner (Bad Lobenstein TC), Julian Reus, Julian Wagner (beide LAC Erfurt) und Peter Lukas (400m Hürden Männer, LC Jena), Dreispringer Max-Ole Klobasa (LC Jena) und den Sperrwerfern Marie Bertl, Thomas Röhler, Maurice […]

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Insgesamt 13 Leichtathleten haben am Wochenende (03.-04.08.2019) den Thüringer Leichtathletik Verband bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin vertreten.

Neben der Sprinterriege um Tiffany Eidner (Bad Lobenstein TC), Julian Reus, Julian Wagner (beide LAC Erfurt) und Peter Lukas (400m Hürden Männer, LC Jena), Dreispringer Max-Ole Klobasa (LC Jena) und den Sperrwerfern Marie Bertl, Thomas Röhler, Maurice Voigt, Tom Meier, (alle LC Jena) haben sich auch 4 Thüringer Läufer für die Teilnahme im Berliner Olympiastadion qualifiziert.

Im ersten Halbfinale am Samstag über 800 Meter verpasste Kevin Stadler (LAC Erfurt) den Einzug ins Finale am Sonntag. Nach einer Fuss-OP Ende letzten Jahres konnte er mit 1:53.58 Minuten nicht ganz an seine aktuelle Saisonbestleistung von 1:51,77 Minuten anknüpfen.

Mit Platz 6 im zweiten Halbfinale über 1.500 Meter (3:52.06 Minuten) verfehlte auch Sebastian Keiner (LAC Erfurt) sehr knapp den Einzug ins Finale. Neben Studium, Praktikum und der noch jungen Vaterrolle verlief die aktuelle Saison für den Ingenieurinformatikstudenten nicht ganz wie gewünscht.

Die längste Laufentscheidung am Wochenende, die 5.000 Meter, nahm der Jenaer Medizinstudent Philipp Reinhardt (LC Jena) unter die Füße. Auf der blauen Bahn kam er im Rennen mit den WM Aspiranten Richard Ringer, Sam Parsons und Amanal Petros (Platz 1 bis 3) nach 14:21.46 Minuten auf Platz 14 ins Ziel. Mit dem zweiten Staatsexamen vor der Brust steht der Schreibtisch aktuell in Konkurrenz mit den Trainingseinheiten im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld.

Als Titelverteidiger über 3.000 Meter Hindernis war Martin Grau (LAC Erfurt) gemeldet. Nach einem Bänderriss im Frühjahr wurde der gute Saisonaufbau leider unterbrochen. Im nun ersten Wettkampf dieser Saison war daher eine Zeit um 8:3X das Ziel. Der “Wahl”-Erfurter zeigte sich stets im vorderen Teil des 16 Läufer starken Teilnehmerfeldes. Eingangs der letzten Kurve setzte er sich an die Spitze und hatte freie Sicht auf den letzten Wassergraben. Auf der Zielgeraden kam aber Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898) nochmal ran und vorbei. Mit großem Einsatz konnte Martin die Lücke nochmal verkleinern und lief am Ende auf Platz zwei über die Ziellinie. Karl Bebendorf gewann mit 8:33.59 Minuten und Martin Grau lief mit 8:33,84 Minuten genau in den Bereich seiner Zielstellung und in den Bereich der WM Norm. Nach dem späten Saisoneinstieg bleiben nun noch zwei bis drei Rennen um die WM Norm (8:29,00 Minuten) zu erfüllen.

Wir drücken fest die Daumen!

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