Laufszene Thüringen https://laufszene-thueringen.de Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer Sat, 27 Oct 2018 07:27:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0 Philipp Reinhardt: Im Sekundenglück https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/philipp-reinhardt-im-sekundenglueck https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/philipp-reinhardt-im-sekundenglueck#respond Sat, 27 Oct 2018 06:58:51 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31338 Verborgen irgendwo auf dem Weg von Oberstdorf nach Meran. Oder vielleicht auf dem Heimkurs in Dingelstädt. Womöglich lag es aber auch in Berlin. Oder doch ganz woanders. Philipp Reinhardt aus Worbis hat es stets gefunden – das Sekundenglück. Mit euphorisierter Stimme berichtet der Hindernisläufer und Langstreckler von seiner einwöchigen Auszeit in den Alpen, den Begegnungen […]

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Verborgen irgendwo auf dem Weg von Oberstdorf nach Meran. Oder vielleicht auf dem Heimkurs in Dingelstädt. Womöglich lag es aber auch in Berlin. Oder doch ganz woanders. Philipp Reinhardt aus Worbis hat es stets gefunden – das Sekundenglück. Mit euphorisierter Stimme berichtet der Hindernisläufer und Langstreckler von seiner einwöchigen Auszeit in den Alpen, den Begegnungen und einem Überraschungsmoment.

Landesmeisterschaften in Dingelstädt

Doch der Reihe nach. Eigentlich, so war es zumindest noch im vergangenen Jahr, nahm Philipp Reinhardt (LC Jena) jedes Hindernis. So auch bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Vorerst zum letzten Mal. Ein Jahr später, neues Stadion, neue Disziplin: In Nürnberg stand er über 5.000 Meter an der Startlinie, das Rennen beendete er als DM-Sechster. Der Wechsel oder das Ausprobieren über die Mittelstrecke kam nicht von ungefähr. “Beim Überqueren der Hindernisse tut mir meine Hüfte weh. So war es auch bei der DM in Erfurt. Beim Strecken des Beines stößt der Oberschenkelknochen an die Hüftgelenkspfanne. Das ist eine Veranlagungssache, ich bin auch nicht der beweglichste Typ”, erklärt der Deutsche (Hallen-) Hochschulmeister über 3.000 Meter von 2017.

Eine Rückkehr über die Hindernisse schließt er nicht aus. “Ich will mir alles offen halten und mich nicht festlegen.” Nur wenige Tage später wurde der Auftritt mit der 3×1000-Meter-Staffel (Startgemeinschaft Erfurt-Jena) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock versilbert. Er lief mit Sebastian Keiner und Tobias Rex in 7:15:02 Minuten auf Rang zwei.

Seine Saison ließ der 24-Jährige in Neustadt/Waldnaab über 3.000 Meter ausklingen. Beim 31. Läufermeeting der Spitzenklasse, zugleich Gedächtnismeeting für den im Vorjahr verstorbenen Dr. Thomas Spiegelsberger, ließ er die versammelte nationale wie internationale Konkurrenz hinter sich und verbesserte seine Bestzeit auf 8:08,06 Minuten. “Ein kleines Meeting, top organisiert, es hat super gepasst. Wenngleich die deutschen Teilnehmer durch die EM-Vorbereitung nicht so zahlreich anwesend waren”, resümiert Philipp Reinhardt, dessen Stimme zufrieden klingt.

In der Off-Season riefen die Berge. Sieben Tage, 150 Kilometer, 1.800 Höhenmeter: Auf dem E5 ging es mit einem der ausdauerstärksten Mittelstreckler Deutschlands, der im Vorjahr seine Lauf-Karriere beendet hat, über die Alpen von Oberstdorf nach Meran. Patrick Zwicker war sein Wanderpartner. Für beide war es “mit Abstand der genialste Urlaub unseres Lebens”. Profitiert haben sie von Heike und Mario. Reinhardts Eltern sind vor zwei Jahren einen ähnlichen Weg gegangen. Der Filius bekam das Kartenmaterial, wählte die Einstiegstour, buchte Hütten für die Übernachtung, besorgte sich noch einiges an Equipement und wanderte los.

Wanderlust – Mit Patrick Zwicker von Oberstdorf nach Meran

“Obwohl die Tour recht anstrengend war, die Tagesetappen betrugen um die 20 bis 25 Kilometer, war es einfach phantastisch. Wir haben das Freisein in den Bergen genossen, den Stress durch Beruf, Sport und Studium hinter uns gelassen und die Seele baumeln lassen. Einfach mal Handy aus und los”, beschreibt Philipp Reinhardt die Aktivtour. Neben dem genialen Wetter waren es vor allem die zahlreichen Begegnungen, die diese Tour zu etwas Besonderem hat werden lassen. “Die Menschen waren einfach super drauf, wir haben neue Freunde gefunden und es wurde sich prinzipiell immer geduzt.”

Übernachtet wurde in Hütten, eher spartanisch. 22 Uhr war Hüttenruhe, ab um 6 Uhr gab es für die Ersten Frühstück. Spätestens um halb 8 schnappten sich Philipp Reinhardt und Patrick Zwicker ihre Rücksäcke und machten sich auf zum nächsten Etappenziel, das meist gegen 16 Uhr erreicht wurde. Noch vor allen anderen. Die Tour prägte, schweißte zusammen und eröffnete neue Möglichkeiten. “Für uns war eine sehr intensive Woche. Wir waren so fasziniert, dass wir schon für nächstes Jahr planen. Wir schicken uns schon gegenseitig Routen hin und her. Es hat uns richtig viel Spaß gemacht.”

Die einwöchige Auszeit in den Bergen tat der Seele gut. In der Heimat wurden die Schalter wieder umgelegt. Gestartet wurde langsam in die Vorbereitung auf die kommende Saison. Und auch einige Läufe in der Region standen im Terminplan von Philipp Reinhardt. Wie der Firmenlauf in Chemnitz, die Thüringer Landesmeisterschaften Straße (10 Kilometer) in Dingelstädt und The Great 10K in Berlin. Auf seinem “Heimkurs” im Eichsfeld stand über 10 Kilometer ein neuer Streckenrekord von 30:35 Minuten im Protokoll. “Ich war sehr überrascht von der Strecke. Sie ist leicht wellig, ohne Kurven und weist kaum Höhenunterschiede auf, sie ist gemacht für schnelle Zeiten. Der Veranstalter hat sich große Mühe gegeben”, schwärmt Philipp Reinhardt.

Zu den schnellsten 10-Kilometer-Läufen in Deutschland zählt The Great 10K in Berlin. Mit in Vorbereitung auf den legendären Volkslauf ging es zur Vorbereitung zum EM-Teilnehmer Marcel Fehr (SG Schorndorf) nach Baden-Württemberg. Eher spontan. “Wir verstehen uns gut, kennen uns von gemeinsamen Wettkämpfen und waren im Frühjahr schon zusammen im Trainingslager auf Ibiza. Und jetzt war ich eine Woche beim ihm.” Bei spätsommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein wurden “relativ viele Umfänge” absolviert. Als Trainingsumgebung boten sich unter anderem die Weinberge an, die Treppenstufen wurden ausgiebig genutzt. Die Trainingswoche verlief sehr gut, so dass er optimistisch in die Hauptstadt reiste.

Medaille mit Konterfei von Philipp Reinhardt

Zuvor gab es noch einen Überraschungsmoment, als er über die sozialen Netzwerke erfuhr, wie die Finisher-Medaillen aussehen. Bei genauerer Betrachtung sah er sein Konterfei auf den silbrig glänzenden Plaketten. “Ich hänge jetzt in 10.000 Wohnzimmern.” Und in seinem eigenen. Im Vergleich zu Dingelstädt konnte er sich in Berlin nochmals steigern, die Uhr stoppte nach 30:18 Minuten. Sportlich läuft es in die richtigen Bahnen. Und auch mit dem Medizin-Studium befindet er sich auf einem guten Weg in Richtung Zielgerade. Nach einem vierwöchigen Praktikum bei einem Jenaer Rheumatologen folgte der Wechsel auf die Schulbank. “Ich bin ab jetzt wieder Vollzeitstudent und versuche Studium wie Sport unter einen Hut zu bekommen. Das bedarf einem guten Zeitmanagement”, weiß Philipp Reinhardt, der in den vergangenen Wochen reichlich Kraft, Energie und Sekundenglück getankt hat, um die neuen Herausforderungen anzugehen.

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42. Jenaer Kernberglauf: Favoriten siegten bei bestem Kernberglaufwetter https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/42-jenaer-kernberglauf-favoriten-siegten-bei-bestem-kernberglaufwetter https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/42-jenaer-kernberglauf-favoriten-siegten-bei-bestem-kernberglaufwetter#respond Tue, 23 Oct 2018 15:57:14 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31318 Die Organisatoren des Jenaer Kernberglaufs haben offenbar einen guten Draht zum Wettergott und so war auch die 42. Auflage der Traditionsveranstaltung am Samstag (20.10.2018) von Sonnenschein und angenehmen Herbsttemperaturen geprägt. Das schlug sich auch in dem Ansturm von mehr als 200 Nachmeldern nieder. Insgesamt gingen 1276 Läuferinnen und Läufer bei einer der größten und landschaftlich […]

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Die Organisatoren des Jenaer Kernberglaufs haben offenbar einen guten Draht zum Wettergott und so war auch die 42. Auflage der Traditionsveranstaltung am Samstag (20.10.2018) von Sonnenschein und angenehmen Herbsttemperaturen geprägt. Das schlug sich auch in dem Ansturm von mehr als 200 Nachmeldern nieder. Insgesamt gingen 1276 Läuferinnen und Läufer bei einer der größten und landschaftlich schönsten Laufveranstaltungen im Freistaat Thüringen auf den verschiedenen Strecken an den Start. Bei den Hauptläufen über 15 bzw. 27 Kilometer setzten sich mit Hagen Brosius und Astrid Hartenstein sowie den Rennsteiglaufsiegern Sebastian Nitsche und Daniela Oemus die Favoriten durch.

Hagen Brosius (l.i.B.) setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und siegte souverän.

Nach seinem Sieg beim Rennsteigherbstlauf konnte Hagen Brosius (Luigi an Friends) auch beim Kernberglauf keiner gefährden. In 51:00 Minuten setzte sich der Ingolstädter mit mehr als 5 Minuten Vorsprung auf die Jenaer Theo Sonnenberg (56:14 Minuten) und Florian Lecht (56:23 Minuten) durch. Bei den Frauen gab es auf der 15-Kilometerstrecke einen Doppelsieg für den SC DHfK Leipzig. Astrid Hartenstein siegte in 1:05:32 Stunden vor ihrer Mannschaftskameradin Wiebke Farken (1:06:25) und Nadin Franke vom Mühltallaufverein (1:08:33 Stunden).

Die Langdistanz konnte der Sieger des Rennsteigmarathons Sebastian Nitsche in 1:44:21 Stunden für sich entscheiden.

Ehrung der sechs schnellsten Männer auf der Königsstrecke.

Der für den SC DHfK Leipzig startende Lehrer für Sport und Geografie konnte sich gegen seinen Englischlehrer-Kollegen Chunky Liston von der FSU Jena (TSV Krofdorf-Gleiberg e.V.) durchsetzen (1:46:23 Stunden). Der dritte Platz auf dem Podium ging an Adrian Panse vom USV Erfurt, der nach seinem Studium nun in der Rechtsabteilung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena arbeitet und für die Strecke um seinen Arbeitsplatz 1:50:48 Minuten benötigte.

Das Podium der besten Frauen über 27 Kilometer.

Eine klare Sache war der Einlauf bei den Frauen. Rennsteigsupermarathon-Siegerin Daniela Oemus (SV Blau-Weiß Bürglen) lief unterstützt von ihrem Freund Tobias Henkel in 2:06:27 Stunden mit fast 7 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Maja Betz vom SC Ostheim (2:13:17 Stunden) über die Ziellinie im Stadion in der Oberaue. Dritte wurde Kathlen Alles (X-Runners Jena) in 2:14:22 Stunden. Die Sieger der Mitteldeutschen Hochschulmeisterschaften, die wieder im Rahmen des Kernberglaufes ausgetragen wurden, kamen mit einer Ausnahme alle von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Neben der Gesamtzweiten über 27 Kilometer Maja Betz, konnten sich noch Marius Faber (15 Kilometer) und Stefan Wilsdorf (27 Kilometer) über den Titel freuen. Die sechsfache Siegerin Astrid Hartenstein aus Gera war für die Uni Leipzig am Start.

Kein direktes Duell der USV-Präsidenten: Der Erfurter Jens Panse hatte diesmal wieder auf der Langdistanz seinen Spaß. (Foto: Heike Fritzlar)

Gegenüber dem Vorjahr gab es insgesamt einen leichten Rückgang um 19 Läuferinnen und Läufern bei den Teilnehmerzahlen bei den 15 und 27 Kilometern. Beim fünf Kilometer langen Jedermann-Lauf stieg die Zahl der Teilnehmer auf 154, davon fast die Hälfte Frauen. Insgesamt konnte sich der Präsident des USV Jena, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Christian Lukas über eine sehr erfolgreiche Veranstaltung im Universitätssportzentrum freuen, welches in den letzten Jahren mit Landes- und Vereinsmitteln saniert wurde. Während Lukas seine Laufzeit auf der 15 Kilometer-Strecke um mehr als fünf Minuten verbessern konnte, war ein direkter Vergleich mit Jens Panse, dem Präsidenten des USV Erfurt nicht möglich, da dieser auf der 27 Kilometer langen Königstrecke gestartet war. Er verbesserte sich gegenüber seinem letzten Start auf dieser Distanz 2016 um sechs Minuten.

Der Präsident des Rennsteiglaufs, Jürgen Lange, lief zwar nicht selbst mit, wollte aber seine Verbundenheit mit dem Besuch des Laufs zeigen und freute sich mit dem Gesamtleiter Dr. Peter Losso über eine gelungene Veranstaltung.

Unter den Aktiven waren auch einige Teilnehmer des 1. Jenaer Kernberglaufs von 1977, so Dieter Wiedemann aus Hasenthal, der bei seinem 21. Start den 12. Altersklassensieg, diesmal über 15 Kilometer, einfahren konnte (AK 70). 1977 und 1978 war er Gesamtsieger über die damals noch 50 Kilometer lange Königsdistanz. Bei Hans-Olaf Wartenberg aus Elsterberg zählt vor allem die erfolgreiche Teilnahme, ist der doch der Einzige der bisher alle 42 Kernbergläufe erfolgreich absolvierte. Im Vergleich zum Vorjahr konnte er seine Laufzeit um fast 10 Minuten verbessern.

Der 43. Jenaer Kernberglauf findet voraussichtlich am 19. Oktober 2019 statt.

Fotos und Bericht: Jens Panse und Dr. H.-G. Kremer

Ergebnisse

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28. Weimarer Stadtlauf: Spannende Laufduelle beim 365. Zwiebelmarkt https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/28-weimarer-stadtlauf-spannende-laufduelle-beim-365-zwiebelmarkt https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/28-weimarer-stadtlauf-spannende-laufduelle-beim-365-zwiebelmarkt#respond Wed, 17 Oct 2018 19:23:42 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31309 Mit so viel leistungsstarker Prominenz wie zur 28. Auflage war der Weimarer Stadtlauf sowohl über 22 als auch 11 Kilometer schon lange nicht besetzt. So hatte sich Marcel Bräutigam (GutsMuths-Rennsteiglauf) fest vorgenommen, auf der 11 km-Distanz seinen dritten Sieg infolge einzufahren. Doch daraus wurde nichts. Bräutigam musste sich im spannenden Fight mit einem Rückstand von […]

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Mit so viel leistungsstarker Prominenz wie zur 28. Auflage war der Weimarer Stadtlauf sowohl über 22 als auch 11 Kilometer schon lange nicht besetzt. So hatte sich Marcel Bräutigam (GutsMuths-Rennsteiglauf) fest vorgenommen, auf der 11 km-Distanz seinen dritten Sieg infolge einzufahren. Doch daraus wurde nichts. Bräutigam musste sich im spannenden Fight mit einem Rückstand von 40,9 Sekunden dem Äthiopier Ybekal Daniel Berye, DM-Marathondritten von 2014, in 34:24 Minuten beugen.

„Wir haben uns bereits beim Kassel-Marathon ein spannendes Duell geliefert“, so Bräutigam, „trotz einer starken Zeit belegte ich hinter Berye den 5. Platz. Doch das ist jetzt Geschichte. Für mich war der Lauf in Weimar noch einmal ein wichtiger Test in Vorbereitung auf die Polizei-Marathon-Europameisterschaften in 14 Tagen in Dublin/Irland“, sagte der 31-Jährige weiter.

Im Ziel nach 11 km: Sebastian Keiner, Marcel Bräutigam und Marcel Krieghoff (v.l.n.r.)

Und da möchte er seinen 2014 im österreichischen Graz erkämpften Titel unbedingt mit einer Zeit um 2:20:00 Stunden verteidigen. „Wer gegen Ybekal, mit einer Bestleistung von 29:58 Minuten, über 10 km bestehen will“, merkte Bräutigam an, „der hat es schon schwer zu gewinnen.“

Das bekam auch Mittelstreckler Sebastian Keiner (LAC Erfurt Top Team) in 35:42 min zu spüren. „Nach langer Verletzung steht jetzt, auch mit Blick auf die Hallensaison, der Aufbau an.“, so der 29-Jährige. „Nach dem Nordhäuser Stadtlauf bin ich mit der heutigen Zeit nicht unzufrieden, wenn sie auch nur zum dritten Platz reichte.“

Zu den Jägern zählte einmal mehr Marcel Krieghoff (SC Impuls Erfurt). Der Allrounder und Rennsteig-Marathonsieger konnte aber nicht in den Medaillenkampf eingreifen und landete in 36:49 min auf dem 4. Platz.

„Dass ich heute gewonnen habe“, so Maria Füldner vom FSV 1950 Gotha, „überrascht mich selber. Aber mein Erfolg war wohl wichtig, damit wir als FSV Gotha die Teamwertung im Thüringer Klassiker-Cup gewinnen.“ Das sah auch Vereinskamerad Andreas Becker so, war doch der 28. Weimarer Stadtlauf gleichzeitig der letzte Wertungslauf zum Thüringer Klassiker-Cup. Und von dieser Laufserie profitieren auch die Organisatoren des Weimarer Stadtlaufes, so dass auch diesmal fast 2000 Läuferinnen und Läufer im Rahmen des 365. Ziebelmarktes ihre Runden drehten.

Erstmals am Start über 11 km war die Österreicherin Sabine Keiner, Lebensgefährtin von Stefan Huber (SV Sömmerda). Die Berglauf-Vizeweltmeisterin aus Bregenz musste sich in 45:20 min nur Maria Füldner geschlagen geben. “Straße ist nicht unbedingt mein Ding“, so Keiner. Dafür freute sie sich vielmehr über den 2. Platz von Stefan Huber, dem elften der Berglauf-WM 2015 von Piakie/Colorado.

Das Spitzenfeld im Halbmarathon kurz nach dem Start

„Wenn ich auf Heimaturlaub bin, lasse ich keinen Lauf in Thüringen aus“, so Hubert, der in der Schweiz eine Physiotherapie betreibt. „Beruflich ist es mir einfach nicht mehr möglich, ein forciertes Training zu betreiben, um das Niveau mit zu bestimmen. Deshalb überrascht mich heute mein zweiter Platz hinter dem Triathleten Theodor Popp (TSV Gera-Zwötzen)“. Platz drei in 1:19:33 h belegte Alexander Kull (HSV Weimar), der nach seinem Erfolg beim Rennsteig-Herbstlauf mit einem Gesamtsieg geliebäugelt hatte. Bei den Frauen verteidigte die Veterinärmedizinerin Juliane Bähring (AC Apolda) in 1:34:49 h ihren Vorjahrssieg vor Christine Fischer (LG Leipzig) in 1:36:56 h und Katja Voigtmann (Ichtershausen) in 1:43:08 h.

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Spartathlon 2018: 246,3 Kilometer unter 36 Stunden trotz Orkan https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/spartathlon-2018-2463-kilometer-in-unter-36-stunden-trotz-orkan https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/spartathlon-2018-2463-kilometer-in-unter-36-stunden-trotz-orkan#comments Fri, 12 Oct 2018 10:39:01 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31295 Der Traum vieler Ultraläufer ist die Reise nach Griechenland um die historische Strecke über 246,3 Kilometer von Athen nach Sparta „Nonstop“ in unter 36 Stunden zu laufen. Dieser seit 1983 ausgetragene Ultralauf bezieht den Überlieferungen nach auf den griechischen Boten Pheidippides der im Jahre 490 v. u. Z., von Herodot ausgesandt, während der Perserkriege die […]

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Der Traum vieler Ultraläufer ist die Reise nach Griechenland um die historische Strecke über 246,3 Kilometer von Athen nach Sparta „Nonstop“ in unter 36 Stunden zu laufen. Dieser seit 1983 ausgetragene Ultralauf bezieht den Überlieferungen nach auf den griechischen Boten Pheidippides der im Jahre 490 v. u. Z., von Herodot ausgesandt, während der Perserkriege die Strecke von Athen nach Sparta bewältigte. Am Morgen gestartet erreichte er am Abend des nächsten Tages, also ungefähr nach 36 Stunden, das Ziel und bat die Spartaner um Beistand in der drohenden Schlacht. Gunter Rothe, der in den vergangenen Jahren viel für die Laufszene in Thüringen, allen voran für die Ultraläufer, geleistet hat, folgte nach 2014 und 2016 bereits zum dritten Mal den Ruf von König Leonidas (Statue am Ziel in Sparta). Auch zwei weitere Thüringer – Heike Bergmann und Aurel Weber – begaben sich auf die Reise nach Griechenland, um am legendären Rennen teilzunehmen.
Anders als Gunter waren die beiden, wie vermutlich alle weiteren Teilnehmer, bestens vorbereitet.

Auf den Straßen Griechenlands unterwegs: Gunter Rothe von Lauffeuer Fröttstädt.

Dem Organisator vom thüringenULTRA und Rennsteig-Nonstop bremsten bereits im Frühjahr Rückenprobleme, die eine entsprechende Vorbereitung unmöglich machten. Die Pflichtveranstaltungen Rennsteig-Supermarathon sowie thüringenULTRA lief er dann mehr oder minder „aus dem Kalten“. Anfang August dann der Tiefpunkt. Einweisung auf die Intensivstation mit Verdacht auf Schlaganfall, der sich zum Glück nicht bestätigte. Als letztendlich „gesund“ entlassen, war die Zeit für eine intensive Vorbereitung zu knapp bemessen. „Weniger als 900 Kilometer hatte ich bis Ende September auf meinem Jahrestacho und meine wenigen langen Läufe umfassten maximal 20 Kilometer“, beschrieb Gunter die vertrackte Situation. Doch an eine Nichtteilnahme verschwendete er keinen Gedanken. Kopf und Willen sollten die fehlenden Trainingskilometer ersetzen. Michele Ufers Buch „Mentaltraining für Ultraläufer“ war fortan sein ständiger Begleiter und er legte sich die anspruchsvolle Spartathlonstrecke virtuell zurecht: „Ich habe mir Untergrund, Landschaft, Gerüche und anderes auf der bevorstehenden Strecke „angesehen“ und „eingeatmet“ und dann später während des Laufens wiederentdeckt.“ Quasi, „ein virtueller Spaziergang von der Akropolis zu König Leonidas, von dem ich allerdings genau wusste, dass es kein Spaziergang werden würde, dass ich Tiefs erleben werde, dass ich Schmerzen haben werde, dass Hitze und Müdigkeit mir zusetzen werden und dass ich an meine Grenzen stoßen werde. Das alles so kam, war also klar, dass vieles ganz anders kam, war keinem der Starter klar!“, erzählte mir Gunter.

Am Freitag, dem 28. September erfolgte dann 7 Uhr bei 19°C und leichtem Nieselregen der Startschuss für 401 Läuferinnen und Läufer, darunter 29 Deutsche, an der Akropolis in Athen. Unter ziemlich idealen Laufbedingungen lief Gunter in knapp 10 Km/h die ersten 80 Kilometer bis zum ersten großen CP um ein Polster von ca. 45 min auf die Cutoff-Zeit zu haben. Dabei bewältigten die Läufer zunächst die vierspurige Stadtautobahn, auf deren Randstreifen Athen verlassen wurde, Elefsina mit seinen großen stinkenden Chemieanlagen, „deren ekliger Geruch nur noch kurz vor dem Kanal von Korinth von einer weiteren Chemieanlage übertroffen wurde“ (Gunter Rothe), das seit Jahren vor der Küste liegende Schiffswrack, für viele Läufer ein beliebtes Selfiemotiv, sowie dem Kanal von Korinth.

Der Erfurter Aurel Weber war diesmal der schnellste Thüringer im Feld.

Der nächste Meilenstein für die Läufer war Korinth, wo die Teilnehmer uralte Siedlungen passierten. Doch das Wetter wurde zunehmend schlechter: „Mit Einbruch der Dunkelheit entwickelte sich aus dem leichtem Regen ein Starkregen, der sich in den nächsten Stunden nur hin und wieder beruhigte und für wenige Augenblicke auch mal aufhörte. Die Straßen wurden zunehmend zu Bachläufen und die wichtigste Aufgabe beim Laufen war, aufzupassen, wo kann ich am besten laufen, wie umlaufe ich die tieferen Stellen, in denen meine Schuhe unweigerlich von oben befüllt werden.“, erinnert sich Gunter Rothe. Völlig durchnässt waren die Teilnehmer heilfroh über die Unterstützung ihrer Angehörigen, die es ermöglichten unterwegs die Laufsachen zu wechseln. Wenige Hartgesottene meisterten jedoch die gesamte Strecke ohne Unterstützung. Zwischen Nemea und Lyrkia warteten dann die wohl schwierigsten Passagen auf die Läufer, denn dort hatte sich die komplette Straße in einen Bachlauf verwandelt. Danach mussten die Teilnehmer die endlosen Serpentinen bis zum CP am Mountain Base, den Gunter 4:25 Uhr, also 45 Minuten vor dem Cutoff wieder verließ, bewältigen. Neben den steilen Aufstieg setzten hier neben Wind, Regen sowie niedrigen Temperaturen zusätzlich noch schlechte Sichtbedingungen den Läufern zu, die sich durch dichte Nebelschwaden den Pass entlang kämpfen mussten. So ging es weiter zum nächsten CP, dem kleinen Bergdorf Sangas, nach Nestani, ein echter Meilenstein für die nicht ganz so flotten Läufer, denn der Anbruch des neuen Tages stand kurz bevor. Doch die Hoffnung auf Sonne blieb aus. Stattdessen war „unaufhörlicher z.T. heftigster Regen und immer wieder starke Windböen“ weiterhin der ständige Begleiter. Hinzu kam die noch die abwechslungsarme folgende Strecke wie Gunter berichtete: „Ca. 50 km Laufen auf einer viel befahrenen Europastraße mit vielen entgegenkommenden LKW´s auf engen Kurven ohne Randstreifen.“.

Doch die Wetterkapriolen waren noch längst nicht ausgestanden. Gunter beschrieb es wie folgt: „Am letzten großen CP vor der Europastraße, in Zevgolatio flogen bei meiner Ankunft Pavillon und Sonnenschirm durch eine heftige Böe davon, ein kleines Zeichen dessen, was uns noch bevorstand.“ So ging es auf die letzten 50 Kilometer, doch bei Gunter schwanden die Kräfte mehr und mehr, so dass das Ziel in Sparta nur ganz langsam näher rückte. Der vordere Teil des Feldes war bereits glücklich im Ziel, als der in Griechenland Medicane genannte Orkan die restlichen Läufer traf. So gewann bei den Männern Yoshihiko Ishikawa (Japan) in 22:55:13 h, vor Radek Brunner (Tschechische Republik) mit 23:37:25 h und Joao Oliveira (Portugal) in 24:34:30 h. Bei den Frauen triumphierte Zsuzsanna Maraz (Ungarn) in 27:05:28 h vor Kateřina Kašparová (Tschechische Republik, 27:47:16 h) und Teija Honkonen (Finnland) in 28:36:08 h. Von den 29 gestarteten Deutschen erreichten lediglich 17 das Ziel. Die drei schnellsten waren Patrick Hosl als Gesamt-7. in 25:37:27 h, der 2015er Sieger Florian Reus (27:47:33 h, Gesamt-21.) und Oliver Leu (28:22:47 h, Gesamt-24.). Offiziell erreichte keine deutsche Frau das Ziel, doch zur tragischen Geschichte von Heike Bergmann, später mehr.

So traf die Läufer, die später mit einer Zeit um die 32 bis 36 Stunden das Ziel in Sparta erreichten, der Orkan. Gunter, gerade den CP 68, dem Heroes Monument, passiert traf der Sturm etwa 22 Kilometer vor dem Ziel mit all seiner Wucht: „Nach links öffnete sich das Tal und plötzlich stand ich mitten in einem orkanartigen und von Starkregen begleiteten Unwetter. Ähnliches hatte ich bisher nicht erlebt! Mit aller Kraft versuchte ich gegen Wind und Wassermassen vorwärts zu kommen, an normales laufen oder gehen war gar nicht zu denken. Immer wieder wurde ich nach links oder rechts geschüttelt, z.T. hatte ich Angst unkontrolliert auf die Straße gefegt zu werden.“

Geschafft: Gunter Rothe hat bei extremen Wetterbedingungen zum dritten Mal den Spartathlon gefinisht.

Eigentlich hätte man das Rennen hier für die verbliebenen Läufer abbrechen müssen, doch von den Offiziellen war weit und breit keiner zu sehen, so dass Gunter und viele andere ungeachtet dessen mit verbliebener Kraft gegen den Orkan ankämpfend Schritt für Schritt dem Ziel entgegenliefen bzw. gingen. Vorbei an CP 72, eine Tankstelle an der sonst immer viele Zuschauer die zukünftigen Finisher feierten. Dieses Mal war jedoch niemand zu sehen. „Der Sturm hatte eine Werbetafel abgerissen und eine Tanksäule umgeschmissen, ein Verpflegungspunkt war nicht erkennbar, alles versammelte sich im kleinen Kassenraum.“ (Gunter Rothe) Mit den Gedanken im Kopf: „Wer sollte bei dem Wetter auf der Zielgeraden stehen, gibt es die Zielgerade überhaupt noch, die Sani-Zelte links daneben sind doch sicher schon weggeflogen und die Flaggen hinter Leonidas hängen sicher nur noch als Fetzen… Egal! Weiter! Weniger als 10 Kilometer!“ kämpfte sich Gunter unbeirrt dem Ziel entgegen. Vorbei an CP 73, der schon im Abbau war. Obwohl noch 35 min vor dem Cutoff wurden nicht mal mehr die Startnummern registriert. Auch der letzte CP 74 war als solcher nicht mehr erkennbar.

Schließlich hatte es Gunter geschafft, nach zwei langgezogenen geraden Straßen war er endlich auf der Zielgeraden. Er beschrieb den emotionalen Moment: „Inzwischen kommen die lang herbeigesehnten Bravo-Rufe von den Balkons und viel, viel Beifall. Ich schaue rechts und links hoch, winke, bedanke mich und lasse mich feiern. Die letzten 100 Meter gehe ich Arm in Arm mit Bine, Wiebke filmt, GESCHAFFT! – Danke Ihr Beiden, ihr seid meine Helden, ihr habt dieses Finish erst möglich gemacht!! Noch zwei Schritte über die Matte und den Fuß des Leonidas fest umgriffen…“

Siegerin der Herzen: Heike Bergmann kam ausnahmsweise mal als Letzte ins Ziel. Dass sie es überhaupt geschafft hat, nötigt höchsten Respekt ab.

Gunter hatte es also trotz der mageren Vorbereitungen und dem Unwetter geschafft. Die Uhr blieb für ihn bei 35:35:31 Stunden stehen. Der zweite Thüringer, Aurel Weber, erreichte bereits nach 34:10:07 Stunden das Ziel. Auch die dritte im Bunde, die Thüringerin Heike Bergmann erreichte nach langem Kampf als einzige deutsche Frau die Statue von König Leonidas. Doch die Offiziellen machten ihr einen Strich durch die Rechnung. Etwas hinter Gunter gelegen nutze sie am CP 68 das Angebot der dortigen Offiziellen sich kurz in einen Bus zu setzten um die schlimmsten Auswirkungen des Orkans kurze Zeit „auszusitzen“. Dafür sollten die Läufer als Toleranz für das Wetter ein 20-minütiges Zeitpolster erhalten. Doch als der Orkan eher noch an Stärke gewann fuhr der Bus mit vielen Läufern, die hier das Rennen beendeten, ins Ziel. Doch nicht mit Heike Bergmann! Wer sie kennt, weiß, dass sie eine unglaubliche Mentalität besitzt und sich immer wieder motivieren kann. 22 Kilometer vor dem Ziel wollte sie nicht aufgeben. Darum, mit dem Wissen ihres 20-minütigen Zeitpolsters, machte sie sich wieder auf den Weg nach Sparta. Sie erreichte auch das Ziel in unter 36:20 Stunden, sprich im Rahmen des Limits durch den Aufschub. Doch in Sparta kam das Böse erwachen, das Ziel war bereits abgebaut und keiner der dortigen Offiziellen wollte von der 20 Minuten-Zeitgutschrift was gewusst haben, sodass sie als DNF, das wohl bitterste für jeden Ultraläufer, gewertet wurde. Sollte ihr großer Kampf umsonst gewesen sein? Sicher, die Erfahrung und das Wissen, dass sie es geschafft hat, kann ihr keiner nehmen, doch damit dies auch offiziell anerkannt wird, wurde berechtigterweise Protest gegen die Entscheidung eingelegt. Drücken wir ihr die Daumen, damit sie wie all die anderen Finisher, sich auch wirklich als Heldin, die 246,3 Kilometer am Stück bewältigt hat, fühlen kann.

Fotos: Privat

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28. Rennsteig-Herbstlauf: Brosius gewinnt vor Krieghoff https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/28-rennsteig-herbstlauf-brosius-gewinnt-vor-krieghoff Tue, 09 Oct 2018 09:40:05 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31275 Der Ingolstädter Hagen Brosius hat bei seinem ersten Start zum Rennsteig-Herbstlauf am Sonntag (7. Oktober) die Langstrecke gewonnen. Bei guten äußeren Bedingungen setzte sich der Hindernis-Extremlauf-Spezialist gegen die Thüringer Laufspitze durch und verwies in 1:08:33 Stunden Marcel Krieghoff und Adrian Panse auf die Plätze. Bei den Frauen dominierten Südthüringerinnen: Monika Kahl gewann vor Josefine Rutkowski, […]

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Der Ingolstädter Hagen Brosius hat bei seinem ersten Start zum Rennsteig-Herbstlauf am Sonntag (7. Oktober) die Langstrecke gewonnen. Bei guten äußeren Bedingungen setzte sich der Hindernis-Extremlauf-Spezialist gegen die Thüringer Laufspitze durch und verwies in 1:08:33 Stunden Marcel Krieghoff und Adrian Panse auf die Plätze. Bei den Frauen dominierten Südthüringerinnen: Monika Kahl gewann vor Josefine Rutkowski, die wie im Vorjahre Rang zwei belegte, und Julia Stephan.

Schneewalzer und Rennsteiglied mit “Hans im Glück” am Start in Neuhaus.


Am Start in Neuhaus hatte noch kurzzeitig die Sonne durch die Wolken gelugt und so manchen Teilnehmer zum kurzen Laufdress verführt. Doch im Verlauf des Rennens zog es zu und auf dem Sportplatz in Masserberg empfing die Teilnehmer kühles Herbstwetter mit Nebelschwaden. Schnell hieß es warme Sachen überzuziehen, um sich nicht zu erkälten und fit für die weiteren Herbstläufe zu bleiben. Der Schnee, den der „Hans im Glück“ beim Start in Neuhaus im gleichnamigen Walzer besang, schien plötzlich nicht mehr so weit entfernt…

Der Sieger Hagen Brosius auf dem Weg ins Ziel.

Unbeeindruckt davon lieferten sich die Akteure auf der Strecke ein heißes Rennen. Hagen Brosius vom Team „Luigi and friends“ mit seiner grünen Mütze als Markenzeichen lief mit Marcel Krieghoff, der diesmal für den gastgebenden Rennsteiglaufverein startete, an der Spitze. Am letzten Anstieg zur Turmbaude in Masserberg musste der Bad Langensalzaer seinen Konkurrenten ziehen lassen. Während sich Brosius gerade auf seinen Saisonhöhepunkt mit dem Start beim Getting Tough vorbereitet, hat Krieghoff eine anstrengende Saison mit vielen Bergläufen hinter sich. Deswegen zeigte er sich im Ziel nicht enttäuscht über Rang 2 und die Zeit von 1:09:44 Minuten.

An der Turmbaude in Masserberg wird Marcel Krieghoff vom einem 10-Kilometer-Läufer verfolgt.

Sehr zufrieden war auch der Drittplatzierte Adrian Panse vom USV Erfurt. Nach dem er im letzten Jahr im Spurt der Verfolgergruppe nur auf Rang 4 gekommen war, löste er sich diesmal bereits am ersten Anstieg hinauf zur Friedrichshöhe und lief allein dem Ziel in Masserberg entgegen. Die Verfolger kamen zwar nochmal auf, konnten den 27-jährigen Erfurter aber nicht mehr stellen. In 1:13:39 Stunden schaffte es der Sieger von 2016 diesmal wieder auf das Podium und verwies Max Roßbach (SC DHfK Leipzig/1:33:46), Andreas Krenz (SV Bergdorf-Höhn/1:14:02) und Steffen Jabin (Luigi and friends/1:14:14) auf die Plätze.

Siegerehrung der drei schnellsten Männer.

Weniger knapp ging es bei den Frauen zu. Monika Kahl (MTB Meiningen) gewann in 1:24:49 Stunden vor Josefine Rutkowski (PSV Meiningen/1:26:06) und Julia Stephan (Sonneberg/1:28:18). Insgesamt waren 497 Läuferinnen und Läufer auf der langen Strecke, die mit rund 19,5 Kilometern etwas kürzer als ausgeschrieben war, im Ziel. Viele von ihnen nutzten den Lauf auf der ersten Hälfte des Rennsteigmarathons als Test für das nächste Jahr.

Auch diese Teilnehmer auf der kurzen Runde hatten ihren Spaß.

262 Teilnehmer waren auf der 10-Kilometer-Runde mit Start und Ziel in Masserberg dabei. Da der Lauf um 11.30 Uhr gestartet wurde, erreichten die Schnellsten vor den 20-Kilometer-Läufern das Ziel. Erster war erneut Alexander Kull (HSV Weimar), der die 10 Kilometer in 34:39 Minuten absolvierte und damit 2:44 Minuten schneller als im Vorjahr war. Dahinter liefen Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) in 36:42 Minuten und Daniel Greiner (SV Sömmerda) in 37:08 Minuten auf die Podestplätze. Bei den Damen war Justine Jendro aus Regensburg in 44:54 Minuten die Schnellste. Zweite wurde Kathrin Werner (Rund and Bike-Team/45:39) vor Katrin Enders (SWV Goldlauter/48:05).

Die Frauensiegerin über 10 Kilometer Justin Jendro auf dem Weg ins Ziel.

Etwas Schwierigkeiten gab es bei der Auswertung, weil die Chips einiger Teilnehmer offenbar nicht ausgelöst hatten. Martin Wahl, der über die 10 Kilometer als Altersklassensieger geehrt wurde, machte sportlich fair selbst die Veranstalter darauf aufmerksam, dass eigentlich sein Altersklassenkollege Werner Militzke schneller war. Das Ergebnis konnte so korrigiert werden und die Medaille wird auch noch Weg nach Coburg finden. Auch bei der Teamwertung gab es etwas Verwirrung, weil einige Starter offenbar nicht unter dem einheitlichen Teamnamen gemeldet hatten. Unter Berücksichtigung dessen sieht die Redaktion der Laufszene in der Wertung der drei schnellsten 20-Kilometerzeiten das Team des Rennsteiglaufvereins (Krieghoff, Große, Holland-Moritz) in 3:45:05 Stunden

Am 18. Mai im nächsten Jahr, sind wir alle wieder da.


knapp vor „Luigi and friends“ (Brosius, Jabin, Raabe/3:45:22) und dem SV Bergdorf Höhn (Krenz, Fleischhauer, Neuwald/3:57:07) vorn. Das offizielle Mannschaftsergebnis wird sicher noch entsprechend korrigiert.

Fotos: Jens Panse und Christoph Beetz

Ergebnisse

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Nordhäuser Citylauf: Thüringer Laufelite trifft sich in Nordhausen https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/nordhaeuser-citylauf-thueringer-laufelite-trifft-sich-in-nordhausen Sat, 06 Oct 2018 21:40:06 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31265 Am 30.09. fand der Nordhäuser Citylauf statt. Dabei wurden vom Veranstalter mehrere Streckenlängen angeboten. Dabei konnte man vom Schnupperlauf über 1,1 km, den Jedermannslauf (3,3 km), Citylauf (6,6 km) oder Hauptlauf (9,9 km), welcher auch zum Klassiker-Cup zählte, wählen. Der Start erfolgte auf der Bahnhofstraße unweit des Hauptbahnhofes und verlief in der weiteren Folge in […]

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Am 30.09. fand der Nordhäuser Citylauf statt. Dabei wurden vom Veranstalter mehrere Streckenlängen angeboten. Dabei konnte man vom Schnupperlauf über 1,1 km, den Jedermannslauf (3,3 km), Citylauf (6,6 km) oder Hauptlauf (9,9 km), welcher auch zum Klassiker-Cup zählte, wählen.

Der Start erfolgte auf der Bahnhofstraße unweit des Hauptbahnhofes und verlief in der weiteren Folge in Richtung Innenstadt. Nach ca. 800 m wartete auf die Läufer/innen ein Anstieg, welcher weiter über den Kornmarkt, Theaterplatz und die Promenade verlief. Am höchsten Punkt der Strecke mussten anschließend einige Treppenstufen gemeistert werden, bevor es anschließend bergab in Richtung Hauptbahnhof retour ging. Pro Laufrunde waren es so für die exakt 500 Starter/innen ca. 40 Höhenmeter.

Über 1,1 km lief Jonas Trautmann in einer Zeit von 3:45 min, dicht gefolgt von Jannis Arndt (3:46 min) und Timon Rotter (3:50 min) als Gesamtschnellster ins Ziel. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Tessa Reichhardt in 3:53 min. Den Jedermannslauf entschied Norman Zollner in 11:58 min vor der bereits schnellsten Frau Finia Wittig (13 Jahre) in hervorragenden 12:11 min sowie Laurent Winzler in 12:17 min.

Bereits kurz nach dem Start setzten sich die Favoriten vom Läuferfeld ab

Anschließend wurde der Citylauf über 6,6 km und 9,9 km gemeinsam gestartet. Dabei mischten sich auch einige der schnellen Thüringer Läufer unter das Starterfeld. Gleich zu Beginn des Laufes setzten sich Marcel Bräutigam vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein und Marcel Krieghoff (SC Impuls Erfurt) an die Spitze des Läuferfeldes. Kurz darauf folgte 1500-Meter-Spezialist Sebastian Keiner vom LAC Erfurt Top Team.

Nach einem Kilometer, auf Höhe des Kornmarktes, konnte sich Marcel Bräutigam bereits von seinem Namensvetter absetzen und baute in der Folge kontinuierlich seinen Vorsprung aus. Nach 29:19 min lief Marcel Bräutigam dem Ziel über 9,9 km als Sieger entgegen, was zudem einen neuen Streckenrekord bedeutete. Dahinter folgte Marcel Krieghoff in 30:13 min und der heranstürmende Sebastian Keiner in 30:18 min.

Stephanie Hoyer gewinnt vor Kerstin Börner bei den Frauen über 9,9 km.

Bei den Frauen gewann Stephanie Hoyer in 42:04 min vor Kerstin Börner (43:07 min) und Eva Grüllmeyer in 44:35 min.

Über 6,6 km setzte sich Stephan Knopf (Nordhausen) in 21:39 min vor Ramon Rimpler (21:54 min) und Norman Zollner (22:03 min) durch. Bei den Frauen gewann Alexandra Krist in 28:1 3min.

Eine sehr starke Leistung erbrachte an diesem Tag der erst 11 Jahre alte Nico Kroll, welcher über 1,1 km, 3,3 km und 9,9 km startete! Beim Hauptlauf konnte er bereits nach 41:27 min ins Ziel einlaufen!

Als prominenten Besuch begüßten die Veranstalter Jens Weißflog, dreimaliger Olympiasieger im Skispringen und Vierschanzentournee-Gewinner, recht herzlich in Nordhausen. Er führte die Siegerehrungen in der SÜDHARZ-GALERIE durch. Dabei konnten sich die Teilnehmer zudem ausgiebig beim Shoppen austoben.

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Bratwurstiade: Der Lauf um die Wurst https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/bratwurstiade-der-lauf-um-die-wurst Fri, 05 Oct 2018 08:04:33 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31261 Zum siebenten Mal fand am Tag der Einheit der Team-Lauf zur Bratwurstiade statt, organsiert von Michael Seever von der SG Motor Arnstadt. Elf Läufer- und ein Nordic Walking-Team machten sich auf die 11,5 Kilometer vom Arnstädter Kloster, also dem Bratwurst-Ersterwähnungsort, über die Alteburg und das Jonastal ins Bratwurstmuseum, wo bereits zum 12. Mal die Bratwurstiade […]

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Zum siebenten Mal fand am Tag der Einheit der Team-Lauf zur Bratwurstiade statt, organsiert von Michael Seever von der SG Motor Arnstadt. Elf Läufer- und ein Nordic Walking-Team machten sich auf die 11,5 Kilometer vom Arnstädter Kloster, also dem Bratwurst-Ersterwähnungsort, über die Alteburg und das Jonastal ins Bratwurstmuseum, wo bereits zum 12. Mal die Bratwurstiade ausgetragen wurde.

Kevin Keith und Katja Röder

Schnellste waren in 52:12 Minuten Katja Röder und Kevin Keith vom Team bewegungsWelten aus Arnstadt. Sie setzen sich bei den Mixed-Staffeln vorm Lauftreff Alteburg (1:03:25 h) und der N3-Mannschaft (1:03:37 h) durch. Bei den Männern gewannen die Lauftreff Alteburg „Junioren“ mit Lars Günsch, Thomas Zieger und Maik Herrmann (54:04 min) vor den „Senioren“ Manfred Kretzschmar und Hartmut Wächter (55:48 min) und dem Laufteam Reiche (1:21:03 h). Das einzige Damenteam kam ebenfalls vom Lauftreff Alteburg. Andrea Herzberg, Larissa Heyder und Nicole Schubert waren 1:12:13 Stunden unterwegs. Natürlich gab es hinterher eine Bratwurst als Stärkung.

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Kienberglauf Oehrenstock: Gerataler war flink https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/kienberglauf-oehrenstock-gerataler-war-flink Thu, 04 Oct 2018 08:30:35 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31249 Diesmal war der Namen „Die flinken Gerataler“ besonders Programm. Michael Mlinarsky rannte auf der 11,6-Kilometer-Strecke des 38. Kienberglaufes des SV 08 Oehrenstock allen davon, selbst Vorjahressieger Wolfgang Schwarz (VfB Torpedo Ichtershausen), bis vor Kurzem noch selbst ein „Flinker“. „Als Kind, damals als Skiläufer im Oehrenstocker Verein bin ich öfters hier gestartet“, erinnerte sich der Langewiesener. […]

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Diesmal war der Namen „Die flinken Gerataler“ besonders Programm. Michael Mlinarsky rannte auf der 11,6-Kilometer-Strecke des 38. Kienberglaufes des SV 08 Oehrenstock allen davon, selbst Vorjahressieger Wolfgang Schwarz (VfB Torpedo Ichtershausen), bis vor Kurzem noch selbst ein „Flinker“. „Als Kind, damals als Skiläufer im Oehrenstocker Verein bin ich öfters hier gestartet“, erinnerte sich der Langewiesener. „Aber als Erwachsener war ich berufsbedingt mehrere Jahre weg. Mein letzter Start war vor vier Jahren.“

Michael Mlinarsky

Mlinarsky und Schwarz hatten sich mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe vom Feld abgesetzt und nachdem die anderen Läufer auf den langen kannten abbogen, sich in der Führungsarbeit abgewechselt. Am letzten langen Anstieg hinaus zur „Hochzeitswiese“ konnte sich Mlinarsky dann absetzen und seinen ersten Gesamtsieg auf dem heimischen Berg in 45:47 Minuten perfekt machen. Auch, weil Schwarz noch die 10 Kilometer vom Landesmeisterschaftsrennen am Vortag in Dingelstädt in den Beinen steckten. Mit seiner Zeit von 37:11 Minuten war der Ilmenauer da trotz Silberrang nicht zufrieden. „Heute lief es lockerer“, konstatierte er auf dem Oehrenstocker Sportplatz.

Christoph Weigel

Auch auf der 16,5-Kilometer-Distanz trug sich mit Christoph Weigel (USV Erfurt) ein neuer Name in die Siegerliste des Traditionslaufes ein. „Ich bin Mitarbeiter der TU Ilmenau promoviere dort“, verriet er. „Ich habe schon mehrere Läufe in der Umgebung mitgemacht. Möhrenbach und Heyda zum Beispiel. Heute hat es erstmals mit dem Kienberglauf gepasst.“
In 1:02:07 Stunden lieferte Weigel eine mehr als ordentliche Zeit ab und war voll des Lobes für die Ausrichter vom SV 08 Oehrenstock: „Ein schöner Lauf, eine sehr schöne Strecke, aber auch ganz schön schwer. Der lange Anstieg bei Kilometer 7 hat es in sich.“ Sonnenschein, angenehme Lauftemperaturen und ein glücklicherweise nachlassender Wind hatten für beste Rahmenbedingungen gesorgt.

Nicole Kruhme

Diese nutzten bei den Damen zwei „alte Bekannte“ für sich. Die Gehlbergerin Nicole Kruhme (GutsMuths-Rennsteiglaufverein) kam zwar in 50:40 Minuten nicht an ihren Streckenrekord auf dem Jahr 2015 heran (44:32 min), stand aber zum dritten Mal in vier Jahren auf dem obersten Treppchen und war mehr als zufrieden. „Nach den Deutschen Meisterschaften im Berglauf hat sich meine Achillessehne wieder gemeldet“, so die mehrfache Rennsteiglaufsiegerin. „Der Kienberglauf war deshalb vor allem Training für den Harzgebirgslauf am 13. Oktober.“

Katja Röder

Auf der langen Distanz wiederholte Katja Röder (RSV Adler Arnstadt, 1:20:53 h) ihren Erfolg aus dem Vorjahr.

Auch im Schülerrennen über 2,4 Kilometer gab es zwei erfolgreiche Pokalverteidiger. Für Tina Lambeck aus Ilmenau (10:42 min) war es sogar schon der dritte Sieg in Serie. Colin Seupt (PFC Ilmenau, 10:15 min) gewann zum zweiten Mal hintereinander.

Mit 110 Startern konnte der Ausrichter zufrieden sein. Wie jedes Jahr fand in Oehrenstock auch das Finale zum Ilm-Kreis-Cup statt. Hier sicherten sich Katja Röder und Wolfgang Schwarz die Gesamtwertungen.

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Landesmeisterschaften Straßenlauf in Dingelstädt: Streckenrekorde purzelten https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/landesmeisterschaften-strassenlauf-in-dingelstaedt-streckenrekorde-purtzelten Thu, 04 Oct 2018 06:29:55 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31243 Am vergangenen Samstag fand bei idealem Laufwetter der Volksbank Mitte Herbstlauf in Dingelstädt statt. Der LAC richtete mit diesem Lauf das erste Mal die Thüringer Landesmeisterschaften im Straßenlauf aus. Dass diese Strecke für Landesmeisterschaften würdig ist, zeigten die Athleten mit guten Zeiten in Ihren Läufen, vor allem im 10-Kilometer-Lauf. Ins Ziel der fünf Läufe kamen […]

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Am vergangenen Samstag fand bei idealem Laufwetter der Volksbank Mitte Herbstlauf in Dingelstädt statt. Der LAC richtete mit diesem Lauf das erste Mal die Thüringer Landesmeisterschaften im Straßenlauf aus. Dass diese Strecke für Landesmeisterschaften würdig ist, zeigten die Athleten mit guten Zeiten in Ihren Läufen, vor allem im 10-Kilometer-Lauf. Ins Ziel der fünf Läufe kamen 199 Läufer. Sechs der acht Streckenrekorde wurden verbessert.

Der 10km Lauf war von der Leistungsdichte sicher nicht zu toppen. Mit 8 Läufern unter 35 Minuten und 32 Läufern und Läuferinnen unter 40 Minuten gab es sicher dieses Jahr in der Nähe nichts Vergleichbares. Sieger des 10km Laufs wurde der Worbiser Philipp Rheinhardt der für den LC Jena startet. In 30:35 Minuten verbesserte er den alten Streckenrekord um 1:30 Minuten. Mit dieser Zeit wurde er auch Thüringer Landesmeister vor Theodor Popp vom TSV Gera-Zwötzen der 32:02 Minuten benötigte. Gesamtdritter wurde Alexander Koll vom HSV Weimar Triathlon der 33:14 Minuten benötigte. Die Teamwertung bei den Landesmeisterschaften gewann bei den Männern der SV 1899 Mühhausen (Rosenbaum 33:56 min, Pickel 38:55 min, Degenhardt 39:19 min).

Bei den Frauen zeigte die 18jährige Jana Beyer von der LG Eichsfeld als Zweite, dass man von ihr in den nächsten Jahren noch viel erwarten kann. In 37:33 Minuten und Streckenrekord gewann sie in persönlicher Bestzeit vor Kira Reinhardt vom SV 1899 Mühlhausen. Kira gewann damit den Landesmeistertitel bei den Frauen. Dritte wurde Sophie Habighorst von der LG Göttingen in 40:47 Minuten.

Den 5-Kilometer-Lauf gewann David Saul (SV 1899 Mühlhausen) in einer Zeit von 17:17 Minuten mit 3 Sekunden vor Noah Löser (Team Eichsfeld) der 17:20 Minuten benötigte. David wurde mit dieser Zeit auch Landesmeister der M15. Die Frauenkonkurrenz gewann Eileen Seeborn vom SV Kraftverkehr Heiligenstadt. In 20:58 Minuten distanzierte sie Helena Wüstefeld von der LG Eichsfeld, die 20:59 Minuten benötigte auf Platz 2. Eileen verbesserte mit dieser Zeit den alten Streckenrekord um 22 Sekunden. Die Teamwertung bei den Landesmeisterschaften gewann in der wbl. Jugend U16 der SV Einheit Worbis in 1:15.51 Stunden (Kaufhold 24:40 min, Trümper 24:45 min, Kullmann 26:26 min).

Den 3-Kilometer-Lauf gewann Martin Sander von Einheit Worbis in einer Zeit von 10:44 Minuten und verbesserte den alten Streckenrekord um 39 Sekunden. Der Gesamtzweite Valentin Degenhardt (SV 1899 Mühlhausen) wurde in 11:03 Minuten Landesmeister der M13. Als erstes Mädchen kam Emma Herwig (SV 1899 Mühlhausen) nach 11:21 Minuten ins Ziel, mit dieser Zeit wurde sie auch Landesmeisterin in der W13. Mit dieser Zeit verbesserte sie den alten Streckenrekord um 63 Sekunden. Landesmeister in der Mannschaftswertung wurde in der weiblichen Jugend U14 der SV 1899 Mühlhausen (Herwig 11:21 min, Pahl 11:51 min, Alberti 12:40) in 35:52 Minuten.

Im 1-Kilometer-Lauf kamen als erstes zwei Mädchen ins Ziel, nach 3:47 Minuten Maike Rotter (LV Altstadt Nordhausen) und Vanessa- Jasmin Trümper (Mühlhausen) und Ferdinand Sander (Budokan Heiligenstadt). Maike und Vanessa verbesserten den alten Streckenrekord vom Osterlauf um 8 Sekunden.

Wir gratulieren allen Läufern, Gewinnern und Landesmeistern zu Ihren Leistungen. Mehr Ergebnisse gibt es auf: www.volksbank-mitte-herbstlauf.de.

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Wartburglauf: Philipp Häßner gewinnt klar https://laufszene-thueringen.de/berichte/2018/wartburglauf-philipp-haessner-gewinnt-klar Wed, 03 Oct 2018 08:14:23 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31239 Kühl, trocken und windstill – die Bedingungen zum 39. Wartburglauf hätten besser nicht sein können. Lediglich die Steinaufschüttungen der Strecke waren durch den Regen der Vortage an einigen Stellen etwas kompliziert zu laufen. Mit insgesamt 88 Läufern war der Hauptlauf über 12,5 Kilometer wieder sehr gut besucht. Viele Sportler nutzten vor allem die Nachmeldungen. Bei […]

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Kühl, trocken und windstill – die Bedingungen zum 39. Wartburglauf hätten besser nicht sein können. Lediglich die Steinaufschüttungen der Strecke waren durch den Regen der Vortage an einigen Stellen etwas kompliziert zu laufen. Mit insgesamt 88 Läufern war der Hauptlauf über 12,5 Kilometer wieder sehr gut besucht. Viele Sportler nutzten vor allem die Nachmeldungen. Bei der 12,5 Kilometer-Strecke handelt es sich um ein Rundkurs, bei dem stolze 300 Höhenmeter überwunden werden müssen.
Zudem wird eine Kurzdistanz über 6,1 Kilometer mit 150 Höhenmetern angeboten. Beide Strecken starten traditionell zeitgleich. Auf den ersten 3 Kilometern verlaufen beide Runden parallel, bevor es einen Abzweig gibt, bei dem die Läufer der Kurz- und Langdistanz voneinander getrennt werden.

Die drei ersten Plätze des Hauptlaufes: Dominik Koch, Philipp Häßner und Stefan Zimmermann (v.l.n.r.)

Sieger beim Hauptlauf über die Langdistanz wurde wie zu erwarten der Favorit Philipp Häßner aus Berka/Werra (sc impuls erfurt). In 43:28 Minuten ließ der 21-jährige seiner Konkurrenz keine Chance. „Ich setzte mich gleich zu Beginn des Rennens von meinen Mitläufern ab und lief ein sehr kontrolliertes Rennen. Das Gefühl war auf der Strecke exzellent. Da ich bei der Streckenhälfte merkte, dass der Streckenrekord in diesem Jahr noch nicht greifbar ist, nahm ich ein Stück das Tempo heraus und lief den Sieg entspannt ins Ziel“, meinte Häßner im Ziel. Auf dem zweiten Gesamtplatz folgte ihm der Gesamtsieger des Wartburglaufes 2016, Stefan Zimmermann aus Eisenach. Er benötigte 46:20 und verwies Dominik Koch (Rennsteiglaufverein/LG Süd) auf den dritten Rang. Auch Koch war mit seiner Zeit von 46:39 sehr zufrieden. „Damit war ich in etwa so schnell wie im Vorjahr unterwegs“, sagte Koch im Ziel. Für ihn stehen dieses Jahr noch zwei Wettkämpfe beim Rennsteig-Herbstlauf sowie Kernberglauf an.

Bei der Frauen gewann die Gothaerin Maria Füldner (FSV Gotha) in 52:56. Die zweitschnellste Frau war die Eisenacherin Bianca Josten (55:08) hinter Doro Jordanland (59:34).

Der Streckenschnellste über die Kurzdistanz von 6,1 Kilometern hieß Marco Weber (TV Barchfeld) in 25:06 Minuten, vor Andreas Lorke (Addinol Racing Eisenach, 25:29) und Paul Weber (TV Barchfeld, 26:32). Gesamtsiegerin war Nadine Blum (33:11) aus Görzig.

Bei der 40.Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr erhoffen sich die Veranstalter eine ähnlich starke Resonanz. Viele Sportlerinnen und Sportler haben angekündigt wieder am Start an der Wandelhalle in Eisenach zu stehen, um beim Jubiläum dabei zu sein.

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