Laufszene Thüringen https://laufszene-thueringen.de Nachrichten und Reportagen von Läufern für Läufer Sat, 23 Feb 2019 15:41:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 Thüringer Läufer 2018: Daniela Oemus und Stephan Bayer https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/thueringer-laeufer-des-jahres-2018-oemus-und-bayer https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/thueringer-laeufer-des-jahres-2018-oemus-und-bayer#respond Sat, 23 Feb 2019 15:39:26 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31566 Daniela Oemus und Stephan Bayer wurden von der Jury zu den Thüringer Läufern des Jahres gekürt. Daniela Oemus holte außerdem den Publikumspreis. Ihr Sieg beim Supermarathon auf dem Rennsteig mit neuem Streckenrekord überzeugte ebenso die Jury wie in der Online-Abstimmung. Der 57jährige Stephan Bayer hatte in seiner Altersklasse seit vielen Jahren vordere Platzierungen bei Deutschen […]

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Daniela Oemus und Stephan Bayer wurden von der Jury zu den Thüringer Läufern des Jahres gekürt. Daniela Oemus holte außerdem den Publikumspreis. Ihr Sieg beim Supermarathon auf dem Rennsteig mit neuem Streckenrekord überzeugte ebenso die Jury wie in der Online-Abstimmung. Der 57jährige Stephan Bayer hatte in seiner Altersklasse seit vielen Jahren vordere Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften im Crosslauf und Berglauf erzielt. Im vergangen Jahr holte er sich den Meistertitel in beiden Disziplinen in der AK55. In der GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal wurden die vom Bildhauer Frank Meyer gestalteten Preise durch den Thüringer Innenminister Georg Maier verliehen.

Daniela Oemus zeigte sich überrascht, dass sie den Publikumspreis und den Juryentscheid gewinnen konnte. “Eigentlich hätten es alle verdient”, äußerte sie in der Videoeinspielung aus Gran Canaria. Weil sie ihren Freund Tobias Henkel beim Transgrancanaria-Run mit 128 Kilometern und 7.500 Höhenmetern unterstützt, konnte sie nicht in Schnepfenthal sein.
Im vergangenen Jahr hatte sie eigentlich eine Laufpause geplant. Deren Verschiebung verschaffte ihr das wohl erfolgreichste Laufjahr. Neben dem Sieg auf dem Rennsteig gewann sie auch den Oberelbe-Marathon, den Zugspitz-Ultratrail über 62 km und den Beilochultra.

Bereits vor zwei Jahren war die heute 30jährige Ärztin Thüringer Läuferin des Jahres geworden. Ihr Höhepunkt 2019 wird jedoch nicht im läuferischen Bereich liegen, sondern ihre Hochzeit auf dem Rennsteig sein.

Eine Laufpartnerin als Partner für das Leben hat auch Stephan Bayer. Anke Härtl, mit der er zusammen lebt und trainiert, stand auch auf der Kandidatenliste für die Läuferin des Jahres.

Stephan Bayer ist ein typischer Vertreter der Thüringer Laufszene, liebt er doch Landschafts- und Bergläufe und ist regelmäßig im Thüringer Wald um seinen Heimatort Mengersgereuth-Hämmern unterwegs. Bei keinem einzigen Wettkampf in seiner Altersklasse ist er 2018 geschlagen worden. Die Krönung seines Laufjahres waren die Deutschen Meistertitel im Cross- und im Berglauf.

Seine konstante Jahresleistung hat er damit unterstrichen, denn den Titel im Crosslauf eroberte er im März und die Berglaufmeisterschaft fand im September statt. Sein Wunsch für 2019 ist in erster Linie Gesundheit. Dann klappt es auch mit der Fitness und dem Training. Weiteren Erfolgen steht so nichts im Wege, ist er überzeugt.

Preisträger Stephan Bayer (Mitte), Minister Maier (rechts) und Sandra Voigtmann

Dass man nicht nur schnell, sondern auch viele Tage weit laufen kann, wurde in der einleitenden Talkrunde deutlich. MDR-Moderatorin Sandra Voigtmann befragte Dagmar und Silvio Jesche, Holger Sakuth und Gunter Rothe zu ihren Ultraetappenläufen über die Alpen, längs durch Deutschland oder allein durch Island. Dass man auch mit überschaubaren Mehrtagesläufen beginnen kann, machten die Videos vom Rennsteig-Etappenlauf und die begeisternden Worten von Etappenlaufchef Sieghard Zitzmann deutlich.

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Läufer des Jahres 2018: Online abstimmen https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/laeufer-des-jahres-2018-online-abstimmen https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/laeufer-des-jahres-2018-online-abstimmen#comments Thu, 14 Feb 2019 16:27:41 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31553 Seit wenigen Tagen läuft die Online-Abstimmung über den Thüringer Läufer des Jahres 2018. Damit hat das Publikum die Möglichkeit seinen Favoriten zu wählen. Interessant dürfte es werden, ob Publikum und Jury zum gleichen Ergebnis kommen. Hier ist der Link bei der Thüringer Allgemeinen. Wie in den vergangenen Jahren stehen vor allem junge Bahnläufer und erfahrene […]

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Seit wenigen Tagen läuft die Online-Abstimmung über den Thüringer Läufer des Jahres 2018. Damit hat das Publikum die Möglichkeit seinen Favoriten zu wählen. Interessant dürfte es werden, ob Publikum und Jury zum gleichen Ergebnis kommen. Hier ist der Link bei der Thüringer Allgemeinen.

Thüringen ist ein Läuferland

Wie in den vergangenen Jahren stehen vor allem junge Bahnläufer und erfahrene Langstreckenläufer zur Wahl. Bei den Bahnläufern zeigen die langen Staffeln, die bei den Männern und Frauen deutsche Jugendmeister wurden, von der erfolgreichen Nachwuchsarbeit in Thüringen. Ältester Kandidat ist Raimund Krauße, der mit fast 80 Jahren deutscher Berglaufmeister in seiner Altersklasse wurde. Hier ist die Gesamtübersicht der Kandidaten.

Die Sieger werden in einer öffentlichen Veranstaltung am 22. Februar um 19.00 Uhr in Schnepfenthal geehrt. Die Preise werden vom Thüringer Innenminister Georg Maier überreicht, der im letzten Jahr selbst den Halbmarathon beim Rennsteiglauf absolvierte. Im Rahmen des Abends werden außerdem verschiedene Langstreckenetappenläufe vorgestellt.

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Thüringer Läufer des Jahres 2018: Die Kandidaten https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/thueringer-laeufer-des-jahres-2018-die-kandidaten https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/thueringer-laeufer-des-jahres-2018-die-kandidaten#comments Mon, 11 Feb 2019 20:35:57 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31525 Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Portal gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen, dem Rennsteiglaufverein und dem Lauffeuer Fröttstädt die Wahl zum Läufer des Jahres. Die Titel für die Leistungen im vergangenen Jahr werden am 22. Februar um 19.00 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Guts-Muths-Gedächtnishalle vergeben. Eine Jury wählt die Thüringer Läuferin und den Läufer […]

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Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Portal gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen, dem Rennsteiglaufverein und dem Lauffeuer Fröttstädt die Wahl zum Läufer des Jahres. Die Titel für die Leistungen im vergangenen Jahr werden am 22. Februar um 19.00 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Guts-Muths-Gedächtnishalle vergeben. Eine Jury wählt die Thüringer Läuferin und den Läufer 2018 und bei einer Online-Umfrage der Thüringer Allgemeinen darf das Publikum seinen Favoriten wählen.

Die Kandidatinnen

Anke Härtl (Rennsteiglaufverein) hatte in den vergangenen Jahren mit Fußverletzungen zu tun. Doch ab Mai war alles überwunden. Es folgen Siege bei diversen Volksläufen und schließlich als Höhepunkt die Silbermedaille bei den deutschen Berglaufmeisterschaften am Brocken in der Altersklasse W50 und in der Mannschaft der Seniorinnen. Mit ihrem Lebenspartner Stephan Beyer hat sie einen permanenten Trainings- und Wettkampfpartner.

Daniela Oemus (SV Blau-Weiß BÜrgel) war bereits Thüringer Läuferin des Jahres 2016. Eigentlich wollte sie der Empfehlung ihres Arztes für eine Trainingspause folgen. Doch mit Siegen beim Rennsteiglauf-Supermarathon mit Streckenrekord, beim Zugspitz Ultratrail über 62,6 Kilometer, beim Oberelbemarathon und beim Bleilochultra wurde es eine überaus erfolgreiche Saison für sie. In der nun folgenden Laufpause wird sie mit etwas schwerem Herzens ihren Freund bei diversen Berglultras unterstützend begleiten.

Katrin Puth (LV Gera) ist im vergangenen Jahr zweigleisig gefahren. Sie hat im Triathlon den Ironman in Frankfurt in 12:11 Stunden absolviert. Auf unsere Kandidatenliste kam sie aber als deutsche Meisterin in der Halle über 3000 Meter in der AK 35. Damit ist ihr Ehrgeiz geweckt und sie möchte 2019 bei den Deutschen Meisterschaften Halle über 300 Meter und Freiluft über 5000 Meter starten. Da sie keinen weiteren Triathlon mehr laufen will, kann man gespannt sein, was das konzentrierte Lauftraining bringt.

Alina Schönherr (LAC Erfurt) holte schon 2016 den Titel der Läuferin des Jahres. Auch 2018 hatte sie wieder eine erfolgreiche Saison, in der die Schmöllnerin Deutsche Jugendmeisterin in der Halle über 1.500 Meter wurde. Im August 2018 holte sie außerdem innerhalb von etwas über eine Stunde die Bronzemedaille über 800 Meter und über 1.500 Meter bei den Deutschen Meisterschaften in der U20.

Die Staffel 3 x 800 Meter des LAC Erfurt mit Charlotte Fromm, Lena Posniak und Alina Schönherr wurde deutsche Jugendmeisterin. Während Alina auch in den Einzeldisziplinen überzeugte, war der Staffeltitel für Lena und Charlotte der Ausgleich, dass in der letzten Saison einzeln nicht alle Hoffnungen in Erfüllung gingen. Die Sprinterin Charlotte Fromm stieg wegen körperlicher Probleme bei den Sprints nur “aus Spaß” in die Staffel ein und erlief im Team den Titel.



Kandidaten

Stephan Bayer (Rennsteiglaufverein) gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Thüringer Läufern in den Altersklassen. Er hatte 2018 ein außergewöhnliches Läuferjahr. Er ist bei keinem einzigen Wettkampf in seiner Altersklasse geschlagen worden und landete als Sieger in der AK 55 auch oft unter den Ersten der Gesamtwertung. Die Krönung seines Wettkampfjahres waren die deutschen Meistertitel seiner Altersklassen im Crosslauf und im Berglauf.

Sebastian Keiner (LAC Erfurt) war Thüringer Läufer des Jahres 2015. Pünktlich zu den Deutschen Meisterschaften in der Halle war er fit und konnte in Dortmund den Titel über die 1500 Meter erringen. Das Rennen hatte ihm so viel Motivation gegeben, dass er eine Woche später bei den Staffelmeisterschaften seine zweite Goldmedaille errang. Leider wurde er in der Freiluftsaison durch eine Zehenprellung lange ausgebremst und konnte das fehlende Training nicht wieder rechtzeitig aufholen.

Raimund Krauße (LV Einheit Greiz) ist der älteste der Kandidaten. Der 79 Jahre alte Sportler wurde in der AK 75 Deutscher Meister im Berglauf. Für den Weg auf den Brocken nehmen wohl alle anderen seiner Altersklasse die Bahn. Bei den Volksläufen in seiner Heimat ist er in seiner Altersklasse kaum zu schlagen und wurde im Dezember mit dem „Goldenen Läufer“ für die herausragendste sportliche Leistung geehrt.

Tobias Rex (LAC Erfurt) ist mit seiner Leistung im letzten Jahr sehr zufrieden. Einzeln war seine beste Platzierung der zweite Platz in der U18 bei der Deutschen Meisterschaft über 800 Meter. Dazu kamen Siege und zweite Plätze in der Staffel über 3×1000 Meter in verschiedenen Altersklassen. Dass er seine persönliche Bestzeit über 800 Meter um 5 Sekunden gegenüber dem Vorjahr steigern konnte, lässt für die kommende Saison viel hoffen.

Die Staffel über 3×1000 Meter des LAC Erfurt steht in verschiedenen Kombinationen auf der Kandidatenliste. Mit Tim Stegemann, Philipp Reinhardt und Sebastian Keiner holten sie den Titel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle und mit Tobias Rex, Philipp Reinhardt die Silbermedaille unter freiem Himmel.

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10. Leiziger Wintermarathon: Thüringer ganz vorne dabei https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/10-leiziger-wintermarathon-thueringer-ganz-vorne-dabei Mon, 28 Jan 2019 14:31:05 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31509 Bereits zum 10. Mal weckte der Leipziger Wintermarathon zahlreiche Läufer und Läuferinnen – unter denen auch etliche Thüringer waren – aus dem Winterschlaf und lockte sie nach Sachsen. Besonders an dem von der LG eXa Leipzig um Cheforganisator Ronald Speer veranstalteten Lauf ist die Tatsache, dass jeweils ein 3er-Team die Marathon oder Halbmarathondistanz gemeinsam und […]

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Bereits zum 10. Mal weckte der Leipziger Wintermarathon zahlreiche Läufer und Läuferinnen – unter denen auch etliche Thüringer waren – aus dem Winterschlaf und lockte sie nach Sachsen. Besonders an dem von der LG eXa Leipzig um Cheforganisator Ronald Speer veranstalteten Lauf ist die Tatsache, dass jeweils ein 3er-Team die Marathon oder Halbmarathondistanz gemeinsam und geschlossen bewältigen muss. Bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt gingen am 19. Januar über 100 Teams an den Start und versuchten die 5 bzw. 10 Runden je 4,2 Kilometer schnellstmöglich zu bewältigen.

Tapfere Zuschauer hielten in der Kälte durch und feuerten das Läuferfeld auf seinen Runden an.

Der flache Rundkurs über Asphalt und befestige Wege in und um den Clara-Zetkin-Park bot gute Laufbedingungen. Für Abwechlsung und Highlights entlang der Runde sorgten die Unterstützung zahlreicher Zuschauer, die musikalische Keyboard- und Saxophon-Begleitung bei Kilometer 2,5, die Anfeuerungsrufe sowie Musik von Antje Dreisow 500 Meter vor dem Ziel sowie der Durchlauf durch Start/Ziel mit Begrüßung durch den Moderator. Im Ziel konnten sich dann die Teams neben den Medaillen in Form einer Schneeflocke sowie den Urkunden über die traditionelle Creme-Torte freuen und somit den Kalorienspeicher gleich wieder auffüllen.

Das Siegerteam mit André Fischer.

Auf der Marathon-Distanz feierten bei den Männern das „The Fast and the Furious“-Team einen überlegenen Sieg. Dabei blieben der Thüringer Jörg Löschner, der Dresdener André Fischer, der lange für den USV Erfurt gestartet ist, und Felix Dreisow, mit einer Zeit von 2:50:53 Stunden als einzige unter der magischen Drei-Stunden-Marke. Bei den Frauen triumphierten ebenso überlegen Antje Müller, Constanze Quenzel und Christine Fischer vom Team ACC to go in 03:43:01 Stunden. In der Mixed-Wertung siegte das Team #rideontimmi TEAM IRON MIND um Sindy Kermer, Matthias Pudor und Frederik Thieme in 03:25:31 Stunden.

Das Team von Lauffeuer Fröttstädt mit Marcel Bilek, Marcel Ernst und Tino Hagemann.


bseits der einfallsreichen und teils lustigen Mannschaftsnamen tauchten auch zwei Teams von Laufvereinen Thüringens in den Ergebnislisten auf. In der Mixed-Wertung belegten die Adidas Trail Runners Jena mit Manuela Hartung, Jana Seel und Sebastian Kallenbach in 03:48:42 Stunden den 4. Platz. Das Team Lauffeuer Fröttstädt mit Marcel Ernst, Marcel Bilek und Tino Hagemann lief bei den Männern in 03:37:14 Stunden auf den 9. Platz.

Bei Sonnenschein waren die Läufer gutgelaunt unterwegs.

Bei den Halbmarathonis siegten bei den Frauen die „Schneeflöckchen“ mit Ute Lauchstedt, Sylvia Steinke und Corinna Wendt in 01:50:04 Stunden. In der Mixedwertung war der „Polarexpress“ um Jana Schönlebe, Dirk Müller und Holger Kratz in 01:39:00 Stunden vorn. Bei den Männern triumphierte das Triathlon Team Vogtland um Stephan Mende, Stefan Henneberg und Sven Thiele in 01:30:12 Stunden vor dem Thüringer Team Adidas Trail Runners Jena mit Lars Freiherr, Hannes Münch und Marco Ziege in 01:32:58 Stunden.

Ergebnisse

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10. Drei-Kirchen-Neujahrslauf in Günthersleben: Sonne und Teilnehmerrekord beim Jubiläum https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/10-drei-kirchen-neujahrslauf-in-guenthersleben-sonne-und-teilnehmerrekord-beim-jubilaeum Tue, 22 Jan 2019 14:48:13 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31493 Aus einer Bierlaune am Stammtisch heraus ins Leben gerufen, kam es am 20. Januar nun schon zu 10. Auflage des Drei-Kirchen-Neujahrslaufes in Günthersleben im Landkreis Gotha. Zum ersten Mal ging es dabei über volle 10 Kilometer, die durch eine kleine Streckenänderung in Wechmar erreicht wurden. Ansonsten blieb es bei der bewährten Strecke, die seit 2010 […]

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Aus einer Bierlaune am Stammtisch heraus ins Leben gerufen, kam es am 20. Januar nun schon zu 10. Auflage des Drei-Kirchen-Neujahrslaufes in Günthersleben im Landkreis Gotha. Zum ersten Mal ging es dabei über volle 10 Kilometer, die durch eine kleine Streckenänderung in Wechmar erreicht wurden. Ansonsten blieb es bei der bewährten Strecke, die seit 2010 die drei Orte Günthersleben, Schwabhausen und Wechmar miteinander verbindet. An jeder Kirche im Ort gibt es traditionell einen Stempel auf die Startnummer und ein Teil der sehr moderaten Startgebühr geht als Spende an die Kirchengemeinden. Eine schöne Idee von Cheforganisator Jörg Bauer, die jedes Jahr mehr Läufer anzieht. Zum Jubiläum gab es mit 348 Läufern und Nordic Walkern, davon 218 beim Hauptlauf, erneut einen Teilnehmerrekord.

Das Feld des Hauptlaufes vor dem Start.

Dauergast ist seit etlichen Jahren schon Marcel Krieghoff vom SC Impuls Erfurt, der bei der 10. Auflage ungefährdet seinen 6. Sieg in Folge einfuhr. In 33:06 Minuten gewann er vor Adrian Panse vom USV Erfurt (34:26 Minuten), der sich unterwegs mit Frank Wagner und Denny Holland-Moritz vom Rennsteiglaufverein duellierte. Bei Kilometer 6 musste Holland-Moritz abreißen lassen und wurde dann noch von Mannschaftskamerad Frank Wagner überholt. Im Ziel trennten die drei nur wenige Sekunden, wobei Adrian Panse durchaus noch Reserven verspürte. Zum Auftakt des Wettkampfjahres wollte aber bei Sonnenschein und kalten Temperaturen keiner eine Verletzung riskieren.

Siegerehrung der drei schnellsten Frauen und Männer.

Bereits zum 5. Mal gewann bei den Frauen Maria Füldner vom FSV 1950 Gotha. In einer Zeit von 40:53 Minuten entschied sie den Lauf klar vor Katja Voigtmnann vom SV Ichtershausen (43:43 Minuten) und Anke Langer vom FSV Gotha (45:41 Minuten). Im Feld der Teilnehmer waren viele Familien dabei. Die Schwester von Marcel Ernst stand zum ersten Mal nach der Geburt ihres zweiten Sohnes vor knapp 3 Monaten an der Startlinie und auch ihr Mann wollte mitlaufen. Aber die Kleinen bei Oma parken funktionierte auch nicht, da Beate Ernst selbst am Start stand. Also wurden die beiden einfach in den Chariot gepackt und mit auf die Laufrunde genommen.

Familienausflug: Mit dem Chariot über die Laufstrecke.


Für den USV Erfurt waren drei Väter jeweils mit ihren Söhnen im Rennen, die dabei deutlich erfolgreicher waren. Neben dem Gesamtzweiten Adrian Panse, gewannen auch Moritz Prescher und Anton Pech in ihren Altersklassen. Als wohl teilnehmerstärkstes Team war die Laufgruppe Friedrichroda am Start, die ihren sonntäglichen Lauftreff nach Günthersleben verlegte.

Schön, dass auch wieder viele Nordic Walker am Start waren. Waldemar Pidde und Helga Ziermann – 85 bzw. 81 Jahre alt – absolvierten als älteste Teilnehmer die Strecke, ebenso wie der Sieger André Rauch, der das Nordic Walking anspruchsvoll umsetzt. Bei einigen anderen Teilnehmern sieht es aber eher wie Wandern ohne Stöcke aus und wenn dann die schnatternde Schar in 6er Reihe den Weg für die schnellsten Läufer blockiert ist das ärgerlich. Besser wäre es da, die Walker nicht vorneweg,

Der schnellste in der AK U14 Moritz Prescher wurde auf den letzten Metern von Vereinskamerad Adrian Panse begleitet, der sich auslief.

sondern wie bei anderen Läufen auch am Ende des Hauptfeldes auf die Strecke zu schicken.

Zum Jubiläum wurden erstmals neben den Gesamtsiegern auch die Altersklassenbesten geehrt. Unter allen Teilnehmern verloste die DAK wieder 30 Startplätze für den Erfurter Stadtlauf. Bier und Glühwein wurde für kleines Geld ausgeschenkt. Ein Volkslauf im wahrsten Sinne und eine gelungene Veranstaltung, kann dem SV Günthersleben wieder bescheinigt werden.

Fotos: Jens Panse, Frank Prescher, Ursula Finger und Marcel Bilek

Ergebnisse

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40. Frankfurter Silvesterlauf: Drei Thüringer erfolgreich https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/40-frankfurter-silvesterlauf-drei-thueringer-erfolgreich Fri, 11 Jan 2019 13:13:30 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31445 Zur Jubiläumsausgabe des 40. Frankfurter Silvesterlaufes, der traditionell von Spiridon Frankfurt ausgetragen wird, feierte Marcel Krieghoff vom sc impuls erfurt bei seinem ersten Start den Gesamtsieg. Bei den Frauen setzte sich Seriensiegerin Lisa Oed durch. Zum Jubiläum konnten mit 2348 Startern im Haupt- sowie 204 Kindern im Schülerlauf ein Teilnehmerrekord vermerkt werden. Der Hauptlauf mit […]

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Zur Jubiläumsausgabe des 40. Frankfurter Silvesterlaufes, der traditionell von Spiridon Frankfurt ausgetragen wird, feierte Marcel Krieghoff vom sc impuls erfurt bei seinem ersten Start den Gesamtsieg. Bei den Frauen setzte sich Seriensiegerin Lisa Oed durch. Zum Jubiläum konnten mit 2348 Startern im Haupt- sowie 204 Kindern im Schülerlauf ein Teilnehmerrekord vermerkt werden. Der Hauptlauf mit einer Streckenlänge von 10 Kilometern bietet zum Jahresabschluss noch einmal die Möglichkeit, eine schnelle Zeit auf flacher Strecke zu laufen.

Pünktlich um 12 Uhr fiel der Startschuss bei akzeptablen Laufbedingungen: kühl und leichter Wind, dafür aber keine Niederschläge. Marcel Krieghoff aus Bad Langensalza gewann erstmalig den Frankfurter Silvesterlauf in 32:11 Minuten. Damit setze er sich vor Sultan Abju (32:29 min) und Demeke Wosene (32:38 min) durch. Vom Start weg dominierte Marcel das Geschehen an der Spitze und konnte sich nach der Hälfte des Rennens von seiner Konkurrenz lösen. Der Vorsprung wuchs im Anschluss kontinuierlich und so konnte Krieghoff einen ungefährdeten Sieg ins Ziel laufen. Gerne wäre ich noch ein Stück schneller gelaufen, aber der Gesamtsieg ist heute erstmal das, was für mich zählt.“, meinte der Thüringer im Ziel.

Auf Platz 4 platzierte sich sein Vereinskollege Julian Häßner (ebenfalls sc impuls erfurt) mit 32:56 Minuten. „Der Lauf diente als guter Formindikator. Eine 33er-Zeit war das vorherige Ziel. Dass es nun doch ein wenig schneller, trotz nicht einfacher Bedingungen wurde, lässt mich auf neue persönliche Bestzeiten im Jahr 2019 hoffen.“, meinte Julian nach dem Lauf. Sein Zwillingsbruder Philipp Häßner (sc impuls erfurt) kam mit 33:20 Minuten auf Gesamtrang Sieben.

Bei den Frauen gewann Seriensiegerin Lisa Oed (SSC Hanau Rodenbach, 35:50 Minuten) den Hauptlauf. Sie verwies damit Anna Herzberg (KS Sportsworld, 36:54 Minuten) und Tinka Uphoff (Spiridon Frankfurt, 37:11 Minuten) auf die Folgeplätze 2 und 3.

Fazit: Wenn Sportlerinnen und Sportler zum Ende des Jahres eine vermessene 10 Kilometerstrecke suchen, sind sie in Frankfurt genau richtig. Eine sehr gute Organisation sowie eine tolle Strecke machen das Event zu einem großartigen Läufererlebnis.

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Neujahrsmarathon in Zürich: Triathlet Malzahn läuft Thüringer Jahresbestzeit https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/neujahrsmarathon-in-zuerich-triathlet-malzahn-laeuft-thueringer-jahresbestzeit Fri, 04 Jan 2019 10:21:21 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31421 Was für ein Start ins Jahr 2019, statt Böllern und Trinken stand für drei Thüringer ein Marathon fernab der Heimat auf dem Plan. Der Startschuss fiel pünktlich zum Jahreswechsel um genau null Uhr. Da es der weltweit erste Marathonwettkampf im Jahr war, konnte sich der Sieger mit der Jahresweltbestzeit schmücken. Ein Plan, den schon Marcel […]

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Was für ein Start ins Jahr 2019, statt Böllern und Trinken stand für drei Thüringer ein Marathon fernab der Heimat auf dem Plan. Der Startschuss fiel pünktlich zum Jahreswechsel um genau null Uhr. Da es der weltweit erste Marathonwettkampf im Jahr war, konnte sich der Sieger mit der Jahresweltbestzeit schmücken. Ein Plan, den schon Marcel Krieghoff bei seinem Start 2014 verfolgte. In 2:44:56 Stunden kam er damals aber nur als Zweiter ins Ziel. Zu schwierig waren die Bedingungen zwischen Qualm, Böllern und Raketen. Schnellster der vier Thüringer unter den mehr als 1000 Startern war diesmal der Südthüringer Triathlet Kai Malzahn (KS Sportsworld), der eher zufällig einen Silvesterbesuch in Zürich zum Start nutzte und nach 3:14:07 Stunden als 15. das Ziel erreichte.

Siegerehrung der drei schnellsten Frauen und Männer

Marcel Ernst (Lauffeuer Fröttstädt) folgte in 3:19:36 Stunden mit persönlicher Bestzeit als 19. nur wenig dahinter und auch die anderen beiden Thüringer Marcel Bilek (ebenfalls Lauffeuer Fröttstädt) und Mario Schiffauer (Roadrunners Frauensee) schlugen sich als 51. in 3:43:33 Stunden bzw. 55. in 3:44:12 in der Neujahrsnacht beachtlich. Es siegt der Brite Nikki Johnstone in einer Zeit von 2:26:51 Stunden vor dem Schweizer Philipp Arnold (2:41:16) und dem besten Deutschen Tobias Hegmann (2:52:57). Die Jahresweltbestzeit bei den Frauen schnappte sich die Russin Nina Zarina (3:05:16 Stunden) vor der Deutschen Katrin Ochs (3:08:23) und der Schweizerin Jatharina Hediger-Weiss (3:10:52).

Hier der Bericht von Teilnehmer Marcel Ernst:

Marcel Bilek, Marcel Ernst und Mario Schiffauer(v.r.n.l.)

Punkt null Uhr war der Countdown abgelaufen, schnell umarmt und gesundes neues Jahr gewünscht und schon ging es los. Vor dem Eingang standen Fontänen und Schwedenfeuer, welche uns erstmal die Luft zum Atmen nahmen und nach einem kleinen Schlenker ging es Richtung Fluss. Der Kurs ist relativ leicht erklärt: es geht über 4 Runden à 10,55km mit Start und Ziel in einer Halle. Nach gut 500 Metern erreicht man das Ufer des Limmat, dem Ausfluss des Zürichsees. Es geht einmal im Uhrzeigersinn Richtung Zentrum Zürich, unter diversen Brücken hindurch, an vielen weiteren vorbei und nach gut 4 Kilometer über den Fluss zur Verpflegung und Kontrolle. Am anderem Ufer entlang bis Kilometer 8, wieder über den Fluss und nach ein paar Windungen bis Kilometer 10 und zurück in die Halle.

Ich kam ordentlich in Tritt, fand einen guten Rhythmus und überholte trotz meiner vorderen Position noch viele andere Läufer. Marcel Bilek hatte ich sofort verloren und somit kämpfte ich mich alleine durch die Nacht. Ein tolles Bild, das Feuerwerk über Zürich und die 1000 Stirnlampen am Ufer des Flusses. Die ersten Kilometer verliefen nach Plan und auch die Verpflegung aus warmen ISO-Getränk bekam mir gut. Ich konnte dann in einer kleinen Gruppe mitlaufen. Der Untergrund gestaltete sich mit vielen spitzen Steinen und Pfützen schwierig und verlangte ständige Konzentration – während der Nacht, ohne Lampe nicht belaufbar. Nach gut einer Dreiviertelstunde war die erste Runde geschafft und nach dem stimmungsvollen Durchlaufen der Halle ging es auf die Zweite.

Streckenmarkierung beim Zürich-Marathon

Ich lief die Kilometer nun zwar 10 bis 20 Sekunden langsamer als in Runde eins konnte aber meine Platzierung halten. Runde 3 war dann schon etwas zäher und ich kämpfte mit einem 12-er Schnitt bzw. 5 Minuten pro Kilometer. Mittlerweile gab es ständig Überrundungen und somit war die Einsamkeit der Nacht etwas weniger schlimm. 500 Meter vor dem Ende meiner dritten Runde erwischte es mich dann auch selbst: der Sieger und flog an mir vorbei ins Ziel. Ich rechnete kurz und merkte, dass trotz der schweren Bedingungen mit Dunkelheit, Müdigkeit und mittlerweile auch schweren Beinen meine Bestzeit fallen könnte. Ich musste grob einen Schnitt von 5 Minuten halten, um sicher unter 3:21 durchs Ziel zu laufen. Ich feuerte mich immer wieder selbst an, legte mir Läufer zurecht um sie einzuholen und zu überholen. Der Schnitt fiel wieder auf 4:50 Minuten. Letzter Kilometer: noch gut 6 Minuten hatte ich Zeit. Glücksgefühle überkamen mich beim letzten Einlaufen in die Halle und unter großem Jubel erreichte ich mein Ziel in neuer persönlicher Bestzeit.

Nach einer erholsamen Dusche und der Siegerehrung ging es kurz nach 5 Uhr morgens auf die 600 Kilometer zurück nach Thüringen. Ein toller Ausflug in die Schweiz mit einer super organisierten Veranstaltung. So ein Start in ein neues Jahr hat man halt auch nicht alle Tage und wer weiß, vielleicht kommen wir zum Jahreswechsel 2019/20 zurück und bringen noch weitere Lauffreunde mit zu dieser schönen Veranstaltung.

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45. Erfurter Silvesterlauf: Zum Jubiläum einen Rekord https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/45-erfurter-silvesterlauf-zum-jubilaeum-einen-rekord Thu, 03 Jan 2019 12:03:50 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31378 „Es ist schon die letzten drei Jahre stetig angewachsen, aber dieses Jahr sind die Teilnehmerzahlen explodiert“, Marian Koppe vom Freizeitsportverein Thuringia e.V., Organisationschef des traditionsreichen Laufes zum Jahresende konnte mehr als zufrieden sein. Erstmals wurde im Jedermannslauf die tausender Marke geknackt und bei den zwei Wertungsläufen waren über 1200 Sportler auf der Zwei-Kilometer-Runde. Für die […]

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„Es ist schon die letzten drei Jahre stetig angewachsen, aber dieses Jahr sind die Teilnehmerzahlen explodiert“, Marian Koppe vom Freizeitsportverein Thuringia e.V., Organisationschef des traditionsreichen Laufes zum Jahresende konnte mehr als zufrieden sein. Erstmals wurde im Jedermannslauf die tausender Marke geknackt und bei den zwei Wertungsläufen waren über 1200 Sportler auf der Zwei-Kilometer-Runde.

Die 10 Kilometer-Siegerin Karoline Robe beim Zieleinlauf

Für die Schnellsten hieß das Schlängellauf durch die Massen. Macht nichts“, sagte Zehn-Kilometer-Siegerin Karoline Robe. “Es macht einfach Spaß hier dabei zu sein bei so vielen Leuten.“ Die Leipzigerin nutzt Familienbesuche in Thüringen gern zu Laufstarts, gewann unter anderem schon den Heydaer Osterlauf. Nun also der erste Sieg in Erfurt. Drei Runden lang hatte sie mit Anna Kristin Fischer vom SC DHfK Leipzig, die Frauenspitze gebildet, dann zog Robe davon und hatte am Ende

Liefen drei Runden zusammen an der Spitze: Karoline Robe und Anna Kristin Fischer

mit 37:06 Minuten noch eine knappe Minute Vorsprung herausgelaufen. Beste Thüringerin war Biathletin Marie Heinrich (Großbreitenbacher Skiverein) auf Rang drei. „In Oberhof liegt kein Schnee, da bin ich heute hier gelaufen“, sagte sie. Übrigens nicht als einzige, auch Luise Kummer (SV Eintracht Frankenhain) mischte als Sechste das Feld der Leichtathleten auf.

Danie Berre Ybekal und Dereje Tola Mergesa forderten den Sieger Samsom Tesfazghi Hayalu

Wesentlich knapper ging es bei den Männern zu, wo Samsom Tesfazghi Hayalu (SV Sömmerda), Danie Berre Ybekal und Dereje Tola Mergesa (beide Sächsischer Hof Weimar) das Tempo vom Start weg bestimmten. Der Eritreer und die zwei Äthiopier standen dabei sinnbildlich für die Internationalität des Silvesterlaufes mit Startern aus immerhin acht Nationen. Sein starker Schlussspurt bescherte dem zweifachen Rennsteiglaufsieger Tesfazghi Hayalo mit fünf Sekunden Vorsprung den Erfolg.

Auf der Vier-Kilometer-Distanz hatte Sebastian Keiner zu kämpfen, um seinen Erfolg aus dem Jahr 2017 zu wiederholen.

Sebastian Keiner war erneut auf der 4-Kilometer-Strecke erfolgreich

Mit 12:08 Minuten bleib er dabei etwas über der Vorjahreszeit, konnte den jungen Franz Rott (beide Erfurter LAC Top Team,) um 16 Sekunden auf Distanz halten. „Ich bin zufrieden mit meiner Zeit“, konstatierte der Suhler, der nun zunächst die Hallenlandesmeisterschaften und das Erfurt Indoor als Ziel hat und dann seine Titel bei der Deutschen Meisterschaft verteidigen möchte. „Ich peile da sowohl einen Einzelstart wie auch den mit der Staffel an“, kündigte der 29-Jährige an. Hauptziel 2019 werden die 17. Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 27. September bis zum 6. Oktober 2019 in der katarischen Hauptstadt Doha sein, für die sich Keiner qualifizieren möchte.

Sophie Kretschmer freute sich über ihren ersten Sieg auf der 4-Kilometer-Strecke

Von Zwei auf Eins hieß es für Sophie Kretschmer. Die 17-Jährige vom LAC Aschersleben strahlte im Ziel „Mein erster Sieg hier! Die Bedingungen heute waren wirklich gut“. Das zeigte auch die gegenüber dem Vorjahr im 15 Sekunden gesteigerte Zeit von glatt 15 Minuten, mit der sie Pia Bukow (TSV Spandau) und Tian Donder (LC Rehlingen) in Schach hielt. Dabeisein ist alles, hieß es hingegen für fünf Feuerwehrleute aus Franken, die sich eher am Ende des Feldes wiederfanden. Kein Wunder waren sie doch in voller Montur am Start, Sauerstoffflaschen inklusive.

Der Spaß am gemeinsamen Lauf in der Gruppe stand für viele Teilnehmer im Vordergrund (Foto: Jens Panse)

„Das sind rund 30 Kilogramm, die wir da mit uns schleppen“, sagte Christian Kanis aus Serkendorf. Keineswegs taten sie das, weil die Kameraden beim Wettbewerb ums beste Kostüm punkten wollten, sondern: „Als Training für unsere Einsätze. Wir starten öfters bei Laufveranstaltungen. Als Feuerwehrleute müssen wir schließlich fit sein.“ Ebenfalls im Feld war der 800-Meter-Olympaisieger von Sydney, Nils Schumann, der nach gut 17 Minuten Sohn Andor im Ziel den Vortritt ließ. „In Sydney war ich besser in Form“, konstatierte Schumann.

Die letzte Runde des Jahres führte durchs Steigerwaldstadion (Foto: Vera Hohlfeld)

Immerhin hatte er noch fünf Minuten Vorsprung vor Radsprint-Weltmeister Rene Enders, der diesmal nicht auf zwei sondern mit drei Rädern unterwegs war, den Nachwuchs im Buggy schiebend. Seinen 45. Erfurter Silvesterlauf absolvierte Waldemar Pidde aus Waltershausen, diesmal im Jedermannslauf. Weil es einfach Spaß macht das Jahr mir vielen Lauffreunden sportlich ausklingen zu lassen.

Fotos und Bericht: Berit Richter

Ergebnisse 10 Kilometer

Ergebnisse 4 Kilometer

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49. Geraer Silvesterlauf: Sebastian Harz zum Zehnten https://laufszene-thueringen.de/berichte/2019/geraer-silvesterlauf-sebastian-harz-zum-zehnten Thu, 03 Jan 2019 09:53:23 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31390 Traditionell am letzten Samstag des Jahres fand der nunmehr 49. Geraer Silvesterlauf statt. Mit seiner 49. Auflage ist die Ostthüringer Laufveranstaltung, die bisher 48 Jahre ohne Unterbrechung stattgefunden hat, eine der traditionsreichsten Crosslaufveranstaltungen in ganz Deutschland. Auch diesmal standen drei Wertungsläufe über 4 (Jugend), 11 und 20 Km zur Auswahl. Zusätzlich lud der 3 Kilometer […]

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Traditionell am letzten Samstag des Jahres fand der nunmehr 49. Geraer Silvesterlauf statt. Mit seiner 49. Auflage ist die Ostthüringer Laufveranstaltung, die bisher 48 Jahre ohne Unterbrechung stattgefunden hat, eine der traditionsreichsten Crosslaufveranstaltungen in ganz Deutschland. Auch diesmal standen drei Wertungsläufe über 4 (Jugend), 11 und 20 Km zur Auswahl. Zusätzlich lud der 3 Kilometer Jedermannslauf, ohne Meldung und ohne Zeitnahme zu einem sportlichen Jahresabschluss ein. Die Laufstrecke mit Start und Ziel an der großen Geraer Panndorfhalle hält auf der ca. 11 Km langen Runde schöne 250 Höhenmeter parat. Die Teilnehmer der ca. 20 Km lange Strecke durften sogar 380 Höhenmeter bewältigen.

Um 9:30 Uhr wurden ca. 150 Starter vom Geraer Oberbürgermeister Julian Vonarb auf die ca. 20 Km lange Strecke geschickt. Schon auf dem ehemaligen BUGA Gelände im Hofwiesenpark setzten sich die Favoriten vom Feld ab. Seine 24. Teilnahme belohnte Sebastian Harz (SV Hermsdorf) mit einem überlegenen Sieg. Der Laufexperte vom Jenaer Laufladen erzielte damit seinen 10. Sieg auf dieser Strecke. Mit seiner Laufzeit von 01:10:07 h verfehlte er den Streckenrekord aus dem Jahr 2012 (1:09:08 h) nur um ca. eine Minute. Platz zwei ging an André Fischer (01:13:54 h, Citylauf-Verein Dresden), dem Sieger über die 20 Km aus dem Jahr 2016, vor Felix Dreisow (01:15:15 h, Lauftraining.com).

Bei den Frauen siegte Kathleen Alles Kathleen (01:30:28 h, X-Runners Jena) vor der Vorjahressiegerin Katrin Puth Katrin (01:32:16 h, LV Gera) und Anke Martin Anke (01:35:38 h, LSG Auerbach).

Fast 400 Teilnehmer über die 11 Km erfreuten das Organisationsteam um Gesamtleiter Remo Reichel. Nach 40:54 Minuten lief der Weimarer Triathlet Alexander Kull (HSV Triathlon Weimar) vor Theodor Popp (40:57 Min., TSV 1880 Gera-Zwötzen) und Richard Vogelsang Richard (43:12 Min., TSG Markkleeberg 1903) über die Ziellinie.

Bei den Frauen war die Leipziger Studentin Anna Kristin Fischer (SC DHfK Leipzig) nach 49:42 Min. als erste zurück auf dem roten Teppich unter dem Zielbogen. Zweite wurde Beate Zanner (54:18 Min., 1. Radclub Jena) vor Corinna Fink (56:07 Min., LV Einheit Greiz).

Die Mannschaftswertung über 11 Kilometer ging an den TSV 1880 Gera-Zwötzen.
Über 20 Km war das Team vom SV Hermsdorf erfolgreich.

Eine schöne Wertungsform in Gera ist die Kilometerwertung. Bei den Schulen sammelte das Zabel-Gymnasium Gera die meisten Laufkilometer. Mit starken 478 Kilometern war das große Team der kernigen Koma-Krieger in der Kilometergesamtwertung erfolgreich.

Am 28.12.2019 läd der 50. Geraer Silvesterlauf herzlich zu seiner Jubiläumsausgabe ein.
Die 1.000er Teilnehmermarke zu knacken, wäre sicher das schönste Geschenk.

Hier die gesamte Ergebnisübersicht

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Laufkalender 2019 veröffentlicht https://laufszene-thueringen.de/intern/2019/laufkalender-2019-veroeffentlicht Wed, 02 Jan 2019 12:48:49 +0000 https://laufszene-thueringen.de/?p=31369 Pünktlich zum Jahreswechsel haben wir unseren beliebten Laufkalender auf den aktuellen Stand gebracht. Unser Redakteur Andy Schadwinkel hat in mühevoller Kleinarbeit alle Volkslauf- und Meisterschaftstermine im Freistaat zusammengetragen. Noch fehlen uns allerdings einige Daten. Ergänzungen und Korrekturen können ganz einfach per E-Mail an laufkalender@laufszene-thueringen.de geschickt werden. Und nun viel Spaß bei der Saisonplanung!

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Pünktlich zum Jahreswechsel haben wir unseren beliebten Laufkalender auf den aktuellen Stand gebracht. Unser Redakteur Andy Schadwinkel hat in mühevoller Kleinarbeit alle Volkslauf- und Meisterschaftstermine im Freistaat zusammengetragen. Noch fehlen uns allerdings einige Daten. Ergänzungen und Korrekturen können ganz einfach per E-Mail an laufkalender@laufszene-thueringen.de geschickt werden.

Und nun viel Spaß bei der Saisonplanung!

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